2017 wieder nutzbar

Anlage der Bundespolizei Uelzen: Schießstand wird saniert

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Einsatzübung am Hainberg: Für ein Schießtraining ist eine Schießanlage vorhanden, aber sie ist stillgelegt. So müssen die Einsatzkräfte derzeit immer nach Hamburg fahren.

nre Uelzen. Die Einsatzzahl für die am Hainberg stationierten Bundespolizisten ist ausgesprochen hoch – denn die Beamten sichern Demonstrationen und müssen immer wieder Fußballkrawalle unterbinden.

Die Einsatzkräfte hatten während der vergangenen Monate häufig nur ein freies Wochenende.

Henning Otte

Zur hohen Arbeitsbelastung kommen derzeit zusätzlich auch noch Fahrten nach Hamburg für die Schießausbildung dazu, weil der Schießstand in Uelzen wegen baulicher Mängel seit inzwischen sieben Monaten gesperrt ist (AZ berichtete). Allerdings kündigt die Politik eine Wende in der Angelegenheit an: Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Otte gegenüber der AZ erklärt, sollen die Bundespolizisten aber im nächsten Jahr wieder in Uelzen an der Waffe ausgebildet werden können. Auf Nachfrage beim Bundesinnenministerium sei ihm mitgeteilt worden, so Otte, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigentümerin der Anlage die Sanierung „grundsätzlich geklärt“ und den Zeitplan abgestimmt hat. Die BImA habe anerkannt, dass eine zügige, voll umfängliche Sanierung der Standortschießanlage notwendig sei, damit die dort stationierten Polizisten trainieren könnten, so Otte.

Für die Arbeiten am Kurzwaffenschießstand seien nach derzeitigen Planungen drei Monate nötig, für einen Kurz- und Langwaffenschießstand sei eine Bauzeit von einem Jahr vorgesehen, sodass 2017 die Standortanlage wieder in Betrieb gehen könnte.

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