Brache ist bald Geschichte

Altes Katasteramts-Grundstück: Volksbank reicht Bauantrag ein

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Für das leere Grundstück (r.) hat die Volksbank einen Bauantrag eingereicht. Das Quartier daneben wird überplant.

Uelzen. Die Brache, auf der das alte Katasteramt einstmals stand, dürfte aller Voraussicht nach in den nächsten Monaten der Vergangenheit angehören. Die Volksbank, Eigentümerin des Grundstücks, hat jetzt einen Bauantrag bei der Stadt Uelzen gestellt.

Auch seien erste Aufträge, beispielsweise zur Berechnung der Statik des Wohn- und Geschäftshauses, rausgegangen, sagt Rainer Adamczyk, Vorstandsmitglied der Volksbank Uelzen-Salzwedel. „Wenn wir alle Unterlagen bei der Baubehörde eingereicht haben, läuft das Genehmigungsverfahren bei der Stadt Uelzen in der Regel zügig“, so Adamczyk.

Gespräche müssten mit der Stadt noch hinsichtlich der Umgestaltung der Ecke Gudesstraße/Mauerstraße geführt werden. Die Stadt möchte durch einen etwas geänderten Straßenverlauf die Kreuzung entschärfen. Aber auch darin sieht Adamczyk kein Problem. „Da wollen sowohl Volksbank als auch die Stadt das gleiche.“

Rund zwei Millionen Euro will die Volksbank in den Bau des neuen Gebäudes auf dem alten Katasteramts-Grundstück investieren, so die beiden Volksbankvorstände Hans-Joachim Lohskamp und Rainer Adamczyk bei der Vorstellung der Pläne Anfang November vergangenen Jahres (AZ berichtete). Errichtet werden soll ein vierstöckiges Haus, in dem im Erdgeschoss ein Geschäftsbereich, in der ersten Etage Büros und in den beiden Ebenen darüber hochwertige Wohnungen entstehen sollen. Dazu ein ausbaufähiges Dachgeschoss. Nutzfläche: rund 900 Quadratmeter. „Obwohl wir derzeit noch nichts Belastbares vorweisen können, ist schon eine Nachfrage für die Immobilie da“, berichtet Adamczyk. Je nachdem, welches Interesse an den Wohnung vorhanden sei, würden sich Größe und Zuschnitt der Wohnungen gestalten, sagt der Banker.

Wer nicht zum Zuge komme, für den habe die Volksbank später eine Alternative, so Adamczyk. Das Kreditinstitut nimmt sich das Karree Gudes-, Mauer-, Schmiedestraße bis zum Ceka-Parkhaus vor. Dort sollen im Gebäudebestand Handel- und Gewerbe angesiedelt sowie Wohnraum geschaffen werden. „Da sind wir aber noch mitten in der Planung“, sagt Adamczyk. Aber die Nachfrage beim alten Katasteramt lasse für das umzugestaltende Quartier hoffen, so der Vorstand.

Von Jens Schopp

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