Sogwirkung der „Bier-Otto“-Insolvenz

„Alcatraz“ öffnet mit neuem Chef

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sk Uelzen. Der König ist tot, es lebe der König – ein altes Bonmot, zutreffend für die derzeitige Situation im „Alcatraz“.

Momentan ist die Gastwirtschaft an der Mühlenstraße nämlich geschlossen. Das Impressum auf der Internet-Seite weist Dennis Schmidt als Inhaber aus – die Kontakt-Adresse: info@bier-otto.de.

Bei beiden Angaben handelt es sich gewissermaßen um Zeugnisse der Vergangenheit. Der Getränkehandel „Bier-Otto“ steckt in der Insolvenz und Dennis Schmidt ist nach AZ-Informationen nicht mehr Inhaber des „Alcatraz“.

Ein ehemaliger Angestellter von Schmidt, nach eigenen Angaben im „Alcatraz“ bisher unter anderem für das Personal zuständig, bestätigte auf Anfrage, dass er der neue Besitzer sei. Namentlich wollte er nicht in die Öffentlichkeit.

Fans und Stammgäste müssen sich, seinen Angaben zu Folge, keine größeren Sorgen machen. Der Inhaberwechsel sei im Zuge der „Bier-Otto“-Insolvenz nötig geworden, am 28. Januar gehe es aber mit dem Betrieb weiter.

Der neue Chef stellt in Aussicht, dass sich am bisherigen Angebot wenig ändern werde. Lediglich „Kleinigkeiten“ würden neu gemacht. So liefen derzeit aussichtsreiche Gespräche mit der Brauerei, die wohl, wie bisher, weiter liefern werde. Und auch das Abonnement für den Bezahl-Fernsehsender werde bald wieder zur Verfügung stehen. Vielleicht nicht gleich am 28. Januar, aber bestimmt am 1. Februar“, so der neue „Alcatraz“-Geschäftsführer.

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