Abriss des Gemeindehauses

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Das gut 100 Jahre alte Gemeindehaus in Oetzen soll demnächst abgerissen werden und an seiner Stelle ein Kindergartenneubau in Kombination mit dem Altbestand entstehen. 

fz Oetzen. Das gut 100 Jahre alte und mittlerweile marode Gemeindehaus in Oetzen soll abgerissen werden. Der bisher als Kindergarten genutzte Teil des Hauses soll neu gebaut werden. Das Kindergarten-Altbaugebäude selbst bleibt baulich nahezu unverändert. Ein Mehrzweckraum soll Neubau und Altbau miteinander verbinden (die AZ berichtete).

Der Abriss des Gemeindehauses soll Mitte Mai erfolgen. Die Neubauphase des Kindergartens ist für ein halbes Jahr vorgesehen. Während der Bauzeit wird die zweite Kindergartengruppe – bisher im Gemeindehaus – in fünf Kontainern untergebracht sein.

Das berichtete Bürgermeister Bernd Burmester Donnerstagabend auf der Sitzung des Gemeinderates Oetzen in Süttorf. „Am 3. Mai werden die Container geliefert und zu einem ,Containerdorf’ auf dem Kindergartengelände aufgestellt. Tags darauf beginnt die Ausräumung des Gemeindehauses und das Umräumen der Einrichtung der zweiten Gruppe von dort in das „Containerdorf“, zeigte Bernd Burmester den weiteren Zeitplan auf.

Hinsichtlich der geplanten neuen Zufahrtsgestaltung zum Kindergarten von der Landesstraße her bestehe zurzeit noch Abstimmungsbedarf mit dem Straßenverkehrsamt. „Das kann aber während der Bauphase noch abgeklärt werden. Uns liegt daran, dass zunächst einmal das Gebäude fertig wird“, sagte Burmester.

Da der neue Kindergarten durch die Kombination von Neubau und Altbau ein zusammenhängendes Gebäude darstellt, muss dieses innerhalb von zwei bis fünf Jahren auf einen einheitlichen Wärmedämmungsstandard gebracht werden. Das trifft für den Altbau des Kindergartens zu, der daher energetisch zu sanieren ist. Dafür ist eine Dach- und Giebeldämmung nötig sowie der Austausch der Verglasung und möglicherweise auch die Dämmung der Außenfassade. Da diese unerlässlichen Maßnahmen in veranschlagter Höhe von 51 000 Euro aus mehreren Gründen kostengünstiger werden, wenn sie gleich im Zuge der Gesamtbaumaße durchgeführt werden anstatt später, beschloss der Rat einstimmig, die energetische Sanierung des Bestandbaus in der laufenden Um- und Neubauphase des Kindergartens mit zu beauftragen.

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