Tarifabschluss im Uelzener Haushalt einkalkuliert

93 000 Euro mehr Personalkosten im Rathaus

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Im Uelzener Rathaus schlägt der Tarifabschluss mit 93 000 Euro Mehrkosten zu Buche.

js Uelzen. Die Einigung im Tarifstreit im öffentlichen Dienst beschert auch den rund 120 Mitarbeitern im Uelzener Rathaus ein Gehaltsplus von 2,4 Prozent. Bei der Aufstellung ihres Haushaltes 2016 hatte die Stadt eine Lohnsteigerung von 2,5 Prozent veranschlagt.

Dass Tarifverhandlungen für dieses Jahr anstanden, war schließlich kein Geheimnis. Da es jetzt 0,1 Prozent weniger geworden sind, schont es zumindest den städtischen Haushalt ein wenig. „Unsere Prognose war jetzt eine Punktlandung“, so Stadtsprecherin Ute Krüger.

Nichtsdestrotz: Der Tarifabschluss bedeutet ein Mehr von rund 93 000 Euro an Personalkosten, so die Stadtverwaltung.

Da der Tarifabschluss erst zum 1. März rückwirkend gilt, wird es im kommenden Jahr noch etwas teurer für die Stadt. Dann gibt es ab Februar für die Rathausbeschäftigten noch einmal 2,35 Prozent mehr aufs Gehalt. Die jährlichen Mehrkosten betragen ab 2017 rund 119 000 Euro, schreibt die Stadtverwaltung.

„Der Tarifvertrag bedeutet natürlich eine Mehrbelastung für den Haushalt der Hansestadt Uelzen. Wir müssen im Hinblick auf den Fachkräftemangel aber auch sehen, dass es wichtig ist, dass der öffentliche Dienst hinsichtlich der Bezahlung attraktiv bleibt“, kommentiert Erster Stadtrat Dr. Florian Ebeling den Abschluss.

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