Spendenaktion für Fischbecker: 115 843 Euro bereits auf Konten

5000 Tonnen Flutmüll

Angela Merkel verschaffte sich gestern einen Überblick zur Zerstörung in Fischbeck. Foto: ct 

nre Uelzen. Es sind allein schon die nüchteren Zahlen, die einen Eindruck vermitteln, wie schwer das Hochwasser die Menschen an der Elbe getroffen hat:

Im Landkreis Stendal im Osten der benachbarten Altmark wurden seit der Flut 5000 Tonnen an Sperrmüll zur Müllverbrennungsanlage in Magdeburg gefahren – Hausrat, Möbel, Elektrogeräte – nichts blieb in dem überfluteten Gebieten vom Wasser verschont. Die gemeinsam von der AZ und dem DRK initiierte Spendenaktion vermag Linderung zu verschaffen. Gestern Morgen war auf den Konten ein Betrag von 115 843,73 Euro eingegangen.

Heinz Meierhoff, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, berichtet, dass täglich noch immer Beträge eingehen – „so viel Hilfe, das ist wirklich schön“, sagte er. Wie berichtet, soll das Geld an Betroffene in Fischbeck gehen. 1500 Seelen zählt der Ort, 1100 waren direkt von der Flut betroffen. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung, von dem sich gestern auch Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Eindruck vor Ort verschaffte, werden derzeit auch noch die Schäden abschließend ermittelt. Für eine „gerechte und sinnvolle Verteilung des Spendengeldes“ warte man die Ergebnisse dazu noch ab, so Meierhoff.

Es kann nach wie vor weiter für die Flutopfer gespendet werden, bei der Sparkasse Uelzen/Lüchow-Dannenberg, unter dem Stichwort: DRK-Flutopferhilfe; Konto: 234000099; BLZ: 25850110.

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