3 Kriterien für die richtige Brille

+
Die richtige Brille sieht gut aus, passt perfekt und hilft Ihnen beim Sehen.

Die richtige Brille ist nicht nur schön – sie passt auch ideal und hat die richtige Stärke. Bei Material und Passform haben Sie eine große Auswahl. Doch nicht jedes Gestell ist das richtige für Sie. Lesen Sie hier, was Sie beachten müssen, wenn Sie sich eine neue Brille zulegen.

Ihre richtige Sehstärke

Wollen Sie sich eine neue Brille anfertigen lassen, benötigen Sie zuvor unbedingt einen Sehtest. Selbst wenn Ihre letzte Messung erst ein paar Monaten alt ist, könnte sie sich bereits verschlechtert haben. Je aktueller also Ihre Werte sind, desto länger haben Sie etwas von Ihrer neuen Brille.

Gehen Sie am besten morgens oder vormittags zum Messen. Zu diesem Zeitpunkt sind Ihre Augen ausgeruht und deshalb die Werte genauer. Lassen Sie sich außerdem von Ihrem Optiker oder Augenarzt eine Test-Brille mit der gemessenen Stärke aufsetzen und probieren Sie sie ein paar Minuten aus. So merken Sie schnell, ob Sie sowohl in der Nähe als auch in der Ferne gut sehen oder ob Ihnen beim Bewegen sogar schwindelig wird.

Die perfekte Passform Ihrer Brille

Ob rund, eckig, groß oder klein – die Form des Gestells ist Geschmackssache. Ein Kriterium gilt jedoch für jede Brille: Sie muss perfekt auf Ihre Nase passen. Hier heißt es anprobieren und ausprobieren! Eine Brillenfassung kann am Aufsteller im Laden super aussehen oder bei einer anderen Person wie angegossen sitzen, bei Ihnen passt sie jedoch einfach nicht. Verlieben Sie sich nicht in die „Vorstellung“ einer Brille – wählen Sie die, die tatsächlich ideal zu Ihrem Gesicht passt.

Nur mit der richtigen Passform liegt Ihre neue Brille nicht auf Ihren Backen auf – auch nicht, wenn Sie lachen. Ganz gleich, ob Sie sich im Optikergeschäft komisch vorkommen: Lachen Sie unbedingt vor einem Spiegel mit Ihrer Wunschbrille auf der Nase. Ansonsten verrutscht sie später eventuell, wenn Sie Ihr Gesicht bewegen. Das kann schnell nerven.

Beim Gestell eignen sich Designermodelle, wie zum Beispiel vom Optiker Fielmann, ebenso wie No-Name-Produkte. Überraschend: Die Brillen von Armani, Versace, Dior und Co. erweisen sich als erstaunlich erschwinglich. Sie kostet oft genauso viel wie No-Name-Gestelle. Viel wichtiger als ein bekannter Designername ist jedoch immer noch die richtige Passform: Sie garantiert Ihnen Tragekomfort und damit mehr Spaß an Ihrer neuen Brille.

Das Material des Brillengestells

Metall und Kunststoff sind die häufigsten Materialien für Brillenfassungen. Metall muss keinesfalls nach silbrigem Drahtgestell aussehen. Mit Legierungen bekommen die Gestelle verschiedenste – auch knallig bunte – Farben. Brillen aus Metall sind oft besonders leicht und filigran – daher tragen sie sich gut auf der Nase. Das Material ist außerdem flexibel: Setzen Sie sich versehentlich auf die Brille oder verbiegen Sie sie, verkraftet Metall diese Beanspruchung in der Regel besser als Kunststoff.

Bei Kunststoffbrillen finden Sie eine besonders breite Auswahl. Das vielfältige Material lässt unterschiedlichste Formen, Muster und Farbverläufe zu. Brillen aus Kunststoff können wuchtig wirken – das muss aber nicht stören, viele Leute setzen das bewusst als Modestatement ein. Kunststoffbrillen sehen oft moderner aus, als Gestelle aus Metall.

Die perfekte Brille zu finden, kann ein Weilchen dauern. Nehmen Sie lieber keine Abkürzungen, sondern lassen sich Zeit mit der Wahl des richtigen Gestells. Ansonsten hält das Vergnügen mit Ihrer neuen Brille nicht lange an.

Kommentare