155 Paare haben sich im vergangenen Jahr in Uelzen das Ja-Wort gegeben

Deutlich weniger Hochzeiten

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Die Zahl der Trauungen in der Stadt Uelzen ist im vergangenen Jahr gesunken. 155 Paare schlossen den Bund der Ehe.

nre Uelzen. Im vergangenen Jahr haben sich in der Stadt Uelzen deutlich weniger Paare das Ja-Wort gegeben. Gezählt wurden in 2013 lediglich 155 Trauungen sowie eingetragene Lebenspartnerschaften von gleichgeschlechtlichen Paaren, teilt die Stadt auf Nachfrage mit.

Im Vergleich: In 2012 waren in der Uhlenköperstadt noch 183 Ehen geschlossen und Lebenspartnerschaften eingetragen worden. Die Bilanz der vergangenen zwölf Monate unterbietet auch das Jahr 2011: Damals bewiesen 166 Paare Mut und sagten Ja zueinander.

Trauungen sind im Stadtgebiet nicht nur im Standesamt des Rathauses möglich, sondern auch in einem hochherrschaftlichen Ambiente: Räume des Holdenstedter Schlosses, dessen barocke Fassade bei Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert weichen musste, können für Hochzeiten genutzt werden. Von der Möglichkeit haben 34 Paare im vergangenen Jahr Gebrauch gemacht. Das Gros der Trauungen, so die Stadt, fand im Rathaus statt. Hier wurde 121 Mal der Bund fürs Leben geschlossen.

Beim Fest der Feste soll möglichst alles perfekt sein – auch das Wetter. Das könnte auch die Statistik zu den beliebtesten Hochzeitsmonaten erklären. Die Liste angeführt wird vom August, in dem die Stadt 26 Vermählungen zählte. Abgesehen von der zu erwartenden Witterungslage machen Paare die Wahl des Hochzeitstages auch immer wieder von einem Datum abhängig. Beliebt sind Tage, die sich gut merken lassen oder in dieser Konstellation selten sind wie beispielsweise der 12.12.2012. Hier weisen die Erhebungen der Stadt aus, dass die beliebtesten Hochzeittage in Uelzen in 2013 der 10. Mai, der 23. August und der 13. Dezember waren. Jeweils sechs Hochzeiten wurden an diesen drei Tagen gezählt.

Was die Ehescheidungen betrifft, so sind die jüngsten Erhebungen aus dem Jahr 2012. Für den Landkreis Uelzen wurden binnen dieser zwölf Monate 202 Fälle registriert, bei denen die Trennung durch Richterspruch erfolgte, wie aus den Zahlen des Landesbetriebes für Statistik hervorgeht.

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