12,1 Millionen Euro fließen

In die Attraktivitätssteigerung des Bad Bevenser Kurparks fließen allein rund 1,55 Millionen Euro Fördermittel – die größte Summe, die die N-Bank jetzt für den Kreis Uelzen bewilligt hat.Archivfoto: Ph. Schulze

Uelzen/Landkreis - Von Bernd Schossadowski. Zur Unterstützung von Investitionen in Unternehmen und Infrastrukturprojekte hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium in einer ersten Einplanungsrunde für 2010 rund 51 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zugesagt. 12,1 Millionen Euro aus dieser Tranche fließen in 22 Projekte im Kreis Uelzen, teilt der Suderburger CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer jetzt mit.

Die von der landeseigenen N-Bank bewilligten Mittel unterstützen laut Hillmer ganz unterschiedliche Projekte. Größte öffentliche Einzelmaßnahme mit einer Fördersumme von rund 1,55 Millionen Euro ist die Attraktivitätssteigerung des Bad Bevenser Kurparks. Dort sind unter anderem eine neue Pergola-Anlage, ein Lichtkonzept und so genannte „Sonnenfallen“-Pavillons geplant (AZ berichtete).

Daneben werden kreisweit eine Vielzahl privater Vorhaben in den Genuss von Fördermitteln kommen: von Investitionen in Hotels über die Neugründung oder Erweiterung von Betrieben bis zu Gesundheitsprojekten. Die Gelder unterstützten „Investitionen vor Ort in mehrfacher Höhe“, so Hillmer. „Mit jedem Förder-Euro werden weitere drei, vier, fünf Euro bewegt.“

Dass auf Vorhaben im Kreis Uelzen 23 Prozent der Gesamtfördersumme des Landes entfallen, sei „ein ganz besonderes Signal, wenn man bedenkt, dass wir nur 1,2 Prozent Niedersachsen sind“, freut sich Hillmer. Schon im Vorjahr habe der Kreis mit Fördermitteln von 12 Millionen Euro für 34 Projekte landesweit vorn gelegen. „Das ist ein Beleg für die hervorragende Arbeit unserer Wirtschaftsförderer, denn nur mit gut vorbereiteten Anträgen ist eine so hohe Erfolgsquote möglich“, bedankt sich Hillmer bei Eberhard Gottschlich und allen Mitarbeitern der heimischen Wirtschaftsförderung „Uelzen aktiv“.

Hillmer berichtet auch von vielen noch nicht bewilligten Förderanträgen des Jahres 2009 und weiteren Anträgen in Vorbereitung für die nächste Einplanungsrunde 2010. Daher hat er Hoffnung, dass der Kreis Uelzen in der zweiten Jahreshälfte noch weitere Mittel erhält.

Kommentare