Wer springt denn...

. . . da? Das fragte sich Uhlenköper gestern zu untypischer Stunde. Unser Mann konnte nicht schlafen und so saß er bereits kurz vor 6 Uhr am Frühstückstisch. Der Kaffeebecher in der einen, ein Brötchen in der anderen Hand.

Dann ganz entspannt den Blick auf die Morgenlektüre – die Zeitung – gesenkt. Als er dann sein Haupt erhob, um eine Weile nach draußen zu schauen – am Morgen hat man dafür ja Zeit – entdeckte er einen ganz besonders vitalen Gesellen. Ein kleiner Vogel hockte etwa auf Augenhöhe unseres Mannes auf dem Ast eines Baumes, der gerade einmal zwei oder drei Meter neben dem Wohnzimmerfenster des Autors schwebt. Der Kleine putzte sich und schüttelte seine Federn. Niedlich sah das aus. Und dann begann ein lustig anzusehendes Schauspiel. Der Vogel hüpfte auf den gegenüberliegenden Ast, schaute von der neuen Position aus ein wenig in die Umgebung, und setzte dann zum nächsten Sprung an. So eroberte er sich einen Ast nach dem nächsten. Warum springt er anstatt zu fliegen, fragte sich unser Mann noch. . . Und da: Breitete er auch schon die Flügel aus und startete in den neuen Tag. Ein Abenteuer auf das sich dann sofort auch er freute, der.

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