Sorgen ...

. . . brauchte sich der Uhlenköper in den letzten 33 Jahren nicht zu machen. Ob kleine oder große Sorgen, für jung und alt war da ein allzeit netter „Freund und Helfer“ zur Stelle und auch mal für ein kleines Pläuschchen in der Innenstadt bereit.

Woher übrigens sein Spitzname rührt, das wissen nicht mal mehr seine eigenen Kollegen, und er selbst ist sich angeblich auch nicht mehr ganz sicher. Morgen ist sein letzter Arbeitstag, aber Uhlenköper ist sich sicher, dass er weiterhin hier und da ein wachsames Auge haben wird. Doch nicht nur das: Auch handwerklich ist er ein gefragter Mann. Ob Fußböden verlegen oder Baumhäuser versetzen – eine breite bauliche Palette gehören ebenfalls zu den Stärken des baldigen Pensionärs.

Bei einer Sache aber blieb er in den letzten Jahren stets standhaft: Vor einer Fahrt mit den ausgebildeten Schülerlotsen in den Karussells beim gemeinsamen Ausflug hat er sich stets dankend, zum Leidwesen der Kinder, gedrückt. Seine Begründung: „Das ist nichts mehr für mich“. Doch irgendwann werden nun bald seine eigenen Enkelkinder vor dem Colossos im Heidepark Soltau stehen und ihn auffordernd bitten, ob er eine Runde mitfährt. Dann gibt es wohl keine Ausreden mehr, freut sich bei dem Gedanken daran der ...

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