Sonnenbrand und . . .

.  .  . Nachtschicht – so lässt sich der Sonntag vom Uhlenköper zusammenfassen. Den Vormittag verbrachte er nämlich in einem der letzten Freibäder des Landkreises, das noch geöffnet ist, und genoss die letzten Sonnenstrahlen.

Eigentlich weiß der Uhlenköper auch, dass er sehr empfindlich ist, trotzdem hat aufs Eincremen verzichtet. Nach einigen Metern im Wasser entscheid er sich dann für die Liege am Beckenrand und döste ein wenig ein. Schließlich musste er für den Sonntagabend ausgeruht sein, denn Kommunalwahl bedeutet gleichzeitig Nachtschicht. Und tatsächlich: Erst um 1. 30 Uhr war der Uhlenköper zu Hause, machte sich schnell was zu essen und ab ging’s ins Bett. Doch schon nach kurzer Zeit klingelte wieder der Wecker und es ging ab unter die Dusche. Erst da merkte der Uhlenköper seinen Sonnenbrand auf dem Oberkörper und musste die Dusche gleich etwas kälter stellen. Hätte er sich mal lieber eingecremt vor dem vermutlich letzten Sonnenbad in diesem Jahr. Und da dämmerte es dem Uhlenköper: Einen Sonnenbrand wird er erst im nächsten Frühjahr wieder bekommen, denn eine Reise in die Sonne ist dieses Jahr nicht mehr geplant. Also versucht er ihn zu genießen so gut es geht, den letzten Sonnenbrand in diesem Jahr, findet der.

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