A39 – "sicheres Pflaster"

Zwölf Großflächen entlang der B4 werden bis Januar mit wechselnden Slogans für die A39 werben. Foto: IHK

Uelzen/Lüneburg. Eine groß angelegte Imagekampagne unter dem Motto "A 39 – jetzt" für den Lückenschluss zwischen Lüneburg und Wolfsburg hat der Nordland-Autobahn-Verein (NAV) gestern gestartet. Entlang der Bundesstraße 4 werden bis Januar in den drei Landkreisen Uelzen, Lüneburg und Gifhorn regelmäßig zwölf Großflächenplakate zu sehen sein.

"Gegen akute Verstopfungen hilft A 39", "Ein sicheres Pflaster: A 39" und "Gegen Bluthochdruck hilft A 39" lauten die drei Slogans, mit denen der Zusammenschluss von Industrie- und Handelskammern, Landkreisen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen aus dem norddeutschen Raum für den Autobahnbau wirbt. Flankiert wird die Kampagne durch die Unterstützung von Spediteuren, die die Heckflächen ihrer Lastwagen, die regelmäßig auf der B 4 unterwegs sind, für die Aktion zur Verfügung stellen. Zudem wirbt der Verein mit einer neuen Internet-Seite www.a39-jetzt.de für das größte Infrastrukturprojekt der Region. "Wir geben mit der Kampagne den zahlreichen A 39-Befürwortern eine Stimme", begründet der NAV-Vorsitzende und Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg, Michael Zeinert, die Initiative. "Wir wollen vor allem die Menschen neugierig machen, die sich bisher nur oberflächlich mit der A 39 beschäftigt haben. Unser Ziel ist es, die Diskussion zu versachlichen." IHK-Sprecher Markus Mews betont, dass die Initiatoren sich von der Aktion auch eine "Bewusstseinsschärfung" erhoffen. "Die Planungen für den Bau sind auf einem guten Weg. Mit der Kampagne wollen wir auch ein Zeichen setzen, dass es auch einen großen Rückhalt in unserer Region gibt." Über die Kosten will der Verein keine näheren Angaben machen.

Der Nordland-Autobahn-Verein ist 1969 gegründet worden. Er tritt für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur des Raums zwischen dem Harz und Magdeburg im Süden und der Insel Fehmarn im Norden ein. Neben dem Lückenschluss auf der A 39 unterstützt der Verein derzeit insbesondere die Fortführung der Ostumfahrung Hamburgs im Zuge der A 21.

Erschienen: 07.11.2009: AZ / 261 / Seite:1

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