Mit seinem Wagen...

. . . durchstreifte der Uhlenköper die Reihen eines Supermarktes – in Schlangenlinien arbeitete er sich durch das Geschäft vor, bis er alles im Einkaufswagen verstaut hatte und die Kasse ansteuerte.

Wie gewollt fiel der Uhlenköper auf die beliebte Marketing-Masche herein, als er sich der Kassiererin näherte. Er stellte den Wagen seitlich an einem Regal ab und stöberte noch auf einem weiteren Tisch, auf dem große Prozentzahlen angeschlagen waren. In Gedanken durchforstete er seine Schränke daheim, ob ihm nicht dieses oder jenes fehlen und die Investition in eines dieser Angebote begründen könnte, doch dann riss er sich zusammen, wandte sich um, griff nach dem Wagen und schob ihn weiter zur Kasse. Erst als er vorne angekommen war, beugte er sich über sein Sammelsurium im Wagen und stellte fest, dass das eindeutig nicht die Lebensmittel waren, die er eingepackt hatte. Als Nächstes warf er einen Blick zum Kunden, der vor ihm gerade konzentriert bezahlte, zur Kassierin, die mit ihrem Kleingeld beschäftigt war, er suchte nach einem Kunden, der seinen Wagen vermissen könnte, aber es war niemand zu sehen. So legte der Uhlenköper grinsend und unbeobachtet den Rückwärtsgang ein und suchte seinen Wagen. Über das Verwirrspiel amüsierte sich der Uhlenköper.

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