Gemeinde Rosche investiert 530 000 Euro

Zweite Halbzeit bei Dorferneuerung

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In Borg sollen im Rahmen der Dorferneuerung der Straßenseitenraum vor der Gaststätte an der Dorfstraße neu gestaltet und gepflastert werden.

Borg. Die Dorferneuerung in der Gemeinde Rosche soll fortgesetzt werden.

Nachdem die vorgesehenen Maßnahmen in vier der insgesamt acht für die Dorferneuerung vorgesehenen Ortsteilen abgeschlossen sind, sollen sie in den übrigen vier auf den Weg gebracht werden und bis zum Jahresende 2014 abgeschlossen sein. Das beschloss der Roscher Gemeinderat und beauftragte die Verwaltung, die in diesen Dörfern vorgesehenen Maßnahmen beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) zur Förderung zu beantragen. Abgeschlossen ist die Dorferneuerung in Prielip, Nateln, Stütensen und Teyendorf. Sie steht noch aus für 2013 und 2014 in Borg, Göddenstedt, Gut Göddenstedt und Neumühle. Ende 2014 läuft das aktuelle Förderprogramm aus.

Die zur Beantragung von Fördermitteln abschließend aktualisierten Maßnahmen in den noch ausstehenden Dörfern seien mit den Anliegern ausführlich erörtert und abgestimmt worden, sagte Rosches Bürgermeister Michael Widdecke. „Dabei haben wir deren Wünsche besonders berücksichtigt. Jetzt müssen wir abwarten, welche der Maßnahmen als förderungswürdig anerkannt werden und in welcher Höhe“, erläuterte der Bürgermeister. Wie Gemeindedirektor Rolf Musik im Einzelnen ausführte, soll in Göddenstedt der Rundlingsbereich mit einer Busumfahrung gestaltet werden, die Straße Hinterm Hagen auf einer Teilstrecke von etwa 130 Meter bis zur Auffahrt CJD einschließlich Kreuzungsbereich K16/Hinterm Hagen ausgebaut werden. Für Gut Göddenstedt umfassen die vorgesehenen Maßnahmen die Gestaltung und Erweiterung des Buswartebereiches, die Verbesserung der Entwässerungssituation im Gutsweg und dessen Grünbereich-Auslichtung. In der Ortslage Borg soll die Kreuzung Dorfstraße/Roscher Weg/Steindamm umgestaltet werden. Der Fußweg der Dorfstraße (K16) soll erneuert, der Straßenraum vor der Gaststätte ausgebaut und gepflastert werden. Ein neues Gesicht soll auch der Straßenraum Steindamm erhalten. Der dortige Sommerweg soll allerdings nicht ausgebaut, aber stärker befestigt werden. Gegenüber einigen ursprünglichen Planungen sei auf Wunsch der Anlieger aus Kostengründen die eine oder andere abgespeckte Variante beschlossen worden, einiges ganz fallen gelassen. So seien die zunächst veranschlagten Gesamtbruttokosten für alle anfangs vorgesehen Maßnahmen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro auf rund 530 000 Euro reduziert worden, stellte Rolf Musik fest. Für die bei den Dorferneuerungen in Stütensen und Teyendorf getätigten Investitionen beschloss der Rat eine Darlehensaufnahme in Höhe von 185 000 Euro.

Von Jochen Frenz

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