Stütensen und Teyendorf profitieren von Dorferneuerung / Abschluss der Arbeiten im Juni

Zeitgemäße Infrastruktur

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Die Arbeiten beginnen Anfang Mai: Die Ortsdurchfahrt in Stütensen wird im Rahmen der Dorferneuerung saniert. Insgesamt werden 450 000 Euro dafür investiert.

Rosche. Die Waldstraße und der Ostpreußenweg in Rosche-Prielip waren im vergangenen Jahr dran, in diesem Jahr profitieren Stütensen und Teyendorf von der Dorferneuerung der Gemeinde Rosche.

Gerade mal 80 000 Euro musste die Gemeinde im vergangenen Jahr investieren, um die Maßnahme in Rosche-Prielip umzusetzen. 50 Prozent der insgesamt 350 000 Euro waren Zuschüsse der Dorferneuerung, den anderen Anteil mussten die Anlieger zahlen.

Anfang Mai werden die Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung nun fortgesetzt, schildern Gemeindedirektor Rolf Musik und Bürgermeister Michael Widdecke. Profitieren werden Stütensen und Teyendorf. In Stütensen werden 450 000 Euro investiert. Dafür wird die Dorfstraße inklusive Regenwasserkanal erneuert. Im Zuge der Dorferneuerung soll die Durchfahrtstraße insgesamt sicher gemacht werden. „Das ist eine Anregung des ansässigen Bauckhofs“, sagt Musik. Die Sozialtherapeutische Gemeinschaft Bauckhof Stütensen wurde 1969 gegründet. Aus den Anfängen mit einem alten Bauernhaus ist mittlerweile eine richtige kleine Dorfgemeinschaft mit fünf Anwesen und seinen Nebengebäuden entstanden. Zum Bauckhof Stütensen gehören darüber hinaus 100 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche sowie 62 Hektar Wald. „Durch den Bauckhof hat sich der Ort unheimlich entwickelt“, unterstreicht der Gemeindedirektor. Um also die Infrastruktur zeitgemäß zu erneuern und zur Sicherheit der Bewohner, soll der Straßenübergang durch eine Verschwenkung und durch farbiges Pflaster sicherer werden. Auch bei Starkregen gab es bisher Probleme mit dem Wasser von den Feldern. Das soll nun voher versickern. Die Anlieger sind auch hier mit beteiligt und wurden schon lange vorher in das Vorhaben eingeweiht“, sagt Musik. In Teyendorf steht der alte Dorfteich im Blickpunkt der Dorferneuerung. Damit soll die Überflutungsproblematik entschärft werden und der Teich wird mit Hilfe der Mittel renaturiert. Neu gestaltet wird auch die Ortseinfahrt. Insgesamt werden hier 80 000 Euro investiert, die sich wie auch in Stütensen prozentual aufteilen. Bis Ende Juni sollen beide Maßnahmen fertig werden, wenn es nach Widdecke und Musik geht. „Für uns ist es eine tragbare Finanzierung“, sagt der Gemeindedirektor.

Von Jörn Nolting

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