Neue Roscher Oberschule kommt bei Lehrern und Eltern gut an / Kooperation mit Förderschule

„Wie die Faust aufs Auge“

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Die Schüler der Roscher Oberschule werden gemeinsam mit Förderschülern der Erich-Kästner-Schule unterrichtet. Dadurch ergeben sich jede Menge Vorteile für alle.

Rosche. Sie passt laut Schulleiter Rolf Seidler „wie die Faust aufs Auge“ – die neue Oberschule in Rosche. Seit August nennt sich die Schule an der Wipperau nicht mehr Haupt- und Realschule, sondern eben Oberschule.

Aufgrund der Schülerzahlen hätten Haupt- und Realschüler früher oder später vermutlich eh gemeinsam unterrichtet werden müssen.

„Die fünften Klassen werden schon gemeinsam mit der Förderschule unterrichtet“, erläutert Seidler. Mit der Förderschule meint der Schulleiter die Erich-Kästner-Schule in Suhlendorf. Deren Räume werden derzeit nur noch von der Schulsekretärin genutzt und dienen als Förderzentrum. Die Schüler jedoch werden in Rosche unterrichtet.

Neben der Zusammenarbeit mit der Förderschule gibt es an der Schule an der Wipperau auch ein neues Raumkonzept. „Wir haben einen Ruhearbeitsraum, einen Präsentationsraum und ein Stadion“, schildert Seidler. Ein großer Vorteil ist in seinen Augen die Zusammenarbeit mit der Förderschule, denn dadurch kommt es nicht zu Unterrichtsausfall. „Es sind immer drei Lehrer pro Raum im Einsatz“, sagt der Schulleiter. Fällt mal einer aus, sind immer noch zwei vor Ort. Auch die Eltern sind laut Seidler sehr zufrieden mit dem neuen Konzept. Überzeugen konnte der Roscher Schulleiter auch die Mitglieder des jüngsten Schulausschusses der Samtgemeinde Rosche am Freitag, denen er das Konzept vorstellte.

Von Jörn Nolting

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