„Wie am Esterholzer Kreuz“

Das Suhlendorfer Kreuz, die Kreuzung der Bundesstraße 71 und der Landesstraße 265, ist bekannt für schwere Unfälle. Erst kürzlich rasten drei Autos in- und übereinander. Archivfoto: Ph. Schulze

Suhlendorf. Das Suhlendorfer Kreuz steht immer wieder im Blickpunkt der Polizei. Erst kürzlich kam es wieder zu einem schweren Unfall, bei dem drei Autos ineinander und aufeinander rasten. Verletzt wurde dieses Mal glücklicherweise niemand.

„Die Situation in Suhlendorf ist vergleichbar mit dem Esterholzer Kreuz“, sagt Hauptkommissar Andreas Dobslaw, Geschäftsführer der Unfallkommission, die in absehbarer Zeit ihre nächste Sitzung einberuft. Dann wird auch sicher die Suhlendorfer Kreuzung, auf der sich die Bundesstraße 71 und die Landesstraße 265 kreuzen, im Blickpunkt stehen. „Konkrete Maßnahmen sind noch nicht geplant“, sagt der Verkehrsexperte bei der hiesigen Polizeiinspektion. Er hält an solchen Punkten immer einen Kreisverkehr für die optimale Lösung.

Es handelt sich sowohl in Esterholz als auch in Suhlendorf um einen Unfallschwerpunkt. Auch am Esterholzer Kreuz wäre ein Kreisel seiner Meinung nach die beste Lösung gewesen. Dort stehen inzwischen zwei Blitzanlagen, die die Verkehrsteilnehmer ausbremsen. Bestes Beispiel ist für ihn der Kreisverkehr am Suderburger Kreuz. „Dort kommt es zwar noch hin und wieder zu Unfällen, aber in erster Linie handelt es sich um geringe Blechschäden“, schildert Andreas Dobslaw. Die Blitzanlagen sind erste und vor allem schnelle Maßnahmen, um einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen und den dortigen Verkehr zu beruhigen.

Von Jörn Nolting

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