Rottweiler-Halterin vermutet Absicht und setzt Belohnung aus

Vergiftet: Hund fast tot

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Beinahe wäre Ben gestorben. Wer Hinweise auf Rattengift-Streuer hat, soll sich melden.

kah Suhlendorf/Kölau. Der gerade sechs Monate alte „Ben“ ist verhältnismäßig wohlauf. Der junge Rottweiler taumelt noch, aber seine Augen sind wieder klar. Vorgestern noch war er dem Tod nahe. Trübe Augen, Schaum vorm Mund – sofort ging es zum Tierarzt.

Der attestierte eine Vergiftung mit Rattengift.

Seine Besitzerin Iris Freiberg vermutet nun Absicht: Der Hund war die letzten Tage nur auf ihrem großen Grundstück, und weder sie noch ihre Nachbarn würden Rattengift streuen. Sie ist empört, ging noch gestern zur Polizei und setzt nun 150 Euro Belohnung aus für einen Hinweis, der zur Aufklärung führt. Das Grundstück ist in Kölau Nr 6b, gegenüber des Brunnenhofs. Wer etwas bemerkt hat, soll sich an die Polizei wenden.

Auf Rottweiler seien viele Menschen nicht gut zu sprechen, weiß die Halterin, aber die Tiere deshalb vergiften? „Das kann so nicht sein“, sagt sie.

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