Kindergarten-Neubau in Oetzen eingeweiht / Eine halbe Million Euro investiert

Schmucker Neubau für die Kleinen

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Großes Interesse zeigte die Bevölkerung am Sonnabend bei der Einweihung des neuen Kindergartens in Oetzen.

Oetzen. Passender hätte das warme Sonnenwetter nicht sein können beim Tag der offenen Tür, mit dem am Sonnabendvormittag der Kindergarten-Neubau in Oetzen offiziell eröffnet wurde. Natürlich lockte das schöne Wetter eine große Besucherschar in den schmucken Neubau.

Der war bereits im Januar bezogen worden, nachdem die mehrmonatige „Containerzeit“ vorbei war.

An die erinnerte bei der Begrüßung noch einmal Oetzens Bürgermeister Bernd Burmester: „Die wollten wir eigentlich schon früher beenden, doch da gab es Lieferschwierigkeiten, die unsere Baufirmen allerdings nicht zu verantworten hatten“, erklärte Burmester und attestierte den Firmen eine gute Arbeit. Sein Bau-Fazit: „Eine halbe Million investierte Euro sind für Oetzen sehr viel Geld. Trotz gegenläufiger Demografie sind sie dennoch eine gute Investition in die Zukunft unserer Kinder.“

Lob kam auch von Matthias Tetzlaff, dem Leiter des CJD-Jugenddorfes Göddenstedt, das mit Jahresbeginn 2011 die Betriebsführung des Kindergartens in Oetzen von der Kirchengemeinde Molzen übernommen hatte. Das CJD freue sich, dass der Bau so gut geraten und die Kindergartenarbeit trotz der Bauzeit bisher so gut und reibungslos gelaufen sei, sagte er. „Der neue Kindergarten wird Oetzens Attraktivität auch für Zuzugswillige erhöhen“, zeigte sich Tetzlaff optimistisch.

Großes Lob zollte Bernd Burmester der Arbeit von Architektin Nicole Krüger und Bauleiterin Anke Eggers vom Büro Müller-Wernstedt aus Rassau. Für beide hatte er ebenso ein Präsent mitgebracht wie für Kindergartenleiterin Angelika Kampmann und ihr Team. „Sie haben während der Bauzeit viel Geduld aufbringen und einiges an Unannehmlichkeiten auf sich nehmen müssen“, räumte er den Kita-Damen ein, denen er dankte. Angelika Kampmann gab den Dank postwendend weiter an die Eltern: „Die mussten beispielsweise hinten den Feldweg lang durch die Sandkiste in die Gruppe kommen. Und das bei jedem Wetter“, erinnerte sie und dankte den Eltern für Geduld und Verständnis und „für die zunächst ein wenig kritische, letztlich aber doch nette Aufnahme unseres Teams hier im Kindergarten.“

Im Namen der Kirchengemeinde Molzen dankte Heike Wittenberg der Gemeinde und dem CJD für die weiterhin zugesagte Nutzung des Kindergartengebäudes für die monatlichen Kindergottesdienste. Ihr Angebot: „Wünschen für weitere kirchliche Aktivitäten steht der Kirchenvorstand Molzen positiv und offen gegenüber.“

Von Jochen Frenz

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