60 Prozent Energieersparnis in der Samtgemeinde geplant / Förderung durch Umweltministerium

Rosche rüstet auf LED-Lampen um

Der Bau von energiesparenden Lampen (wie hier am Bahnhof Suderburg) in der Samtgemeinde Rosche wird aus Bundesmitteln gefördert. Archiv-Foto: Ph. Schulze

Samtgemeinde Rosche. Der Antrag ist durch alle Teilgemeinden durch: Die Samtgemeinde Rosche wird auf ihrem kompletten Gebiet die Straßenbeleuchtung sanieren. Ziel ist es, 60 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen.

Beauftragt durch die Samtgemeinde hat der Energieversorger Stromversorgung Osthannover (SVO) eine Bestandsaufnahme für die Lampen der Kommune aufgestellt und eine Empfehlung zur energetischen Sanierung vorgelegt. Diese Empfehlung war Grundlage für einen Antrag auf Zuschüsse aus dem „Jülich-Projekt“. Dieser Projektträger aus Jülich fördert Energiesanierung, das Geld und die Initiative kommen vom Bundesumweltministerium.

1120 Lampen gibt es in der Samtgemeinde, die energetische Erneuerung von 900 davon würden durch das Jülich-Projekt gefördert werden, das Geld dafür steht in der Samtgemeinde bereit.

Bei den Mitgliedgemeinden war das Thema schon in mehreren Sitzungen beraten worden. Nun haben alle Teilgemeinden ihre Zustimmung gegeben.

Demnach wird die Samtgemeinde die Federführung bei dem Projekt übernehmen. Sie baut, plant und finanziert die Erneuerung der Lampen vor. Wenn die Sanierung fertig ist, zahlen die Mitgliedsgemeinden die Kosten für ihr Gebiet zurück.

Dabei können nicht alle Lampen sinnvoll erneuert werden. Manche sind schon so stromsparend, dass ihr Energieverbrauch nur schlecht um 60 Prozent verringert werden können, andere sind zu alt. Für die Erneuerung werden LED-Lampen genutzt. Musterexemplare stehen im Ort Rosche.

Die komplette energetische Sanierung der Lampen der Samtgemeinde würde etwa 450 000 Euro kosten, so heißt es aus dem Rat. Mit der Förderung aus Jülich sowie durch eine Klimaschutz-Förderung durch die SVO wäre das Projekt zunächst nicht so teuer für die Kommunen selbst und schnell amortisiert.

Das Projekt soll noch im Oktober 2012 beginnen. Fertig sollen die erneuerten Laternen dann bis Juni 2013 sein. Dann muss auch feststehen, dass die Lampen – wie durch das Jülich-Projekt verlangt – 60 Prozent einsparen, sonst wurde in der Samtgemeinde auf eigene Kosten saniert.

Von Kai Hasse

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