Gemeinden der Samtgemeinde Rosche beschließen mehrheitlich neue Satzung

Mehr Geld für Hunde

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Wird teurer: Egal, in welcher Gemeinde der Samtgemeinde Rosche ein Hundebesitzer wohnt, bezahlen müssen nun alle gleich viel für die Vierbeiner, denn es wurde eine gemeinsame Hundesteuer beschlossen.

Rosche. Am härtesten betroffen sind die Hundehalter aus der Gemeinde Rätzlingen. Sie haben bisher 20 Euro im Jahr für einen Hund gezahlt – der Beitrag wird nun mehr als verdoppelt auf 48 Euro.

Der Hintergrund: Das Niedersächsische Hundegesetz schreibt den Kommunen erhöhten Kontrollaufwand und Überwachung bei der Hundehaltung vor. Künftig haben die Hundehalter eine Hundehaftpflichtversicherung nachzuweisen. Die Hunde müssen vom Tierarzt mit einem Erkennungschip ausgestattet werden. Die Hundehalter haben außerdem eine Eignungsprüfung nachzuweisen, sofern sie nicht bereits zwei Jahre vor Inkrafttreten des Hundegesetzes einen Hund gehalten haben.

Bisher wurde die Hundesteuer als Aufwandssteuer in den einzelnen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Rosche völlig unterschiedlich geregelt. Der mit der Hundesteuer verbundene Aufwand ist jedoch bei allen Mitgliedsgemeinden gleich hoch. Mit dem erhöhten Aufwand soll daher die Hundesteuersatzung überarbeitet und die Hundesteuer erhöht werden.

Von Jörn Nolting

Mehr zur Hundesteuer lesen sie am Freitag in der AZ.

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