Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rosche-Prielip wählten ohne Wenn und Aber Ortsbrandmeister und Stellvertreter wieder

Großer Vertrauensbeweis für Schulze und Niebuhr

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Nach der erfolgreichen Wiederwahl: Gemeindebrandmeister Henning Räthke, Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr (von links).

fz Rosche. Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr sollen weiterhin die Geschicke der Freiwilligen Stützpunktfeuerwehr Rosche-Prielip führen, wie die beiden Brandmeister das seit Jahresanfang 2004 zwölf Jahre lang getan hatten.

Gerhard Schulze als Ortsbrandmeister und Klaus Niebuhr als stellvertretender Ortsbrandmeister.

Auf der Jahreshauptversammlung wurden beide Brandschützer jetzt bei den turnusgemäßen Kommandowahlen in ihren Ämtern von den 45 anwesenden Kameraden der Einsatzabteilung bestätigt: Alle verzichteten geschlossen auf eine schriftliche Wahl und sprachen sich unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Henning Räthke in offener Abstimmung einstimmig für eine Wiederwahl von Schulze und Niebuhr aus.

Beide waren die einzigen Kandidaten und hatten sich im Vorfeld der Wahl ihre dritte Kandidatur nach eigenem Bekunden reiflich überlegt. So wird Klaus Niebuhr der Wehr aus Altersgründen nur noch eine halbe Wahlperiode zur Verfügung stehen können. Doch die Verantwortlichen hatten vorgesorgt und bereits im letzten Jahr der zwölfjährigen Amtszeit von Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr auf Vorschlag des Kommandos zu dessen Unterstützung einen weiteren stellvertretenden Ortsbrandmeister durch die Mitgliederversammlung wählen lassen. Seither übt Hauptfeuerwehrmann Heiko Schulz von 2015 bis 2021 das Amt des zweiten stellvertretenden Ortsbrandmeisters aus und stand nicht zur Wahl.

Erstmals in ihrer Geschichte hat die Feuerwehr Rosche-Prielip somit zwei stellvertretende Wehrchefs, einen ersten und einen zweiten.

Unisono würdigten Henning Räthke, Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann sowie Rosches Bürgermeister Michael Widdecke und Kreisbrandmeister Helmut Rüger die Verdienste von Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr, die sie in ihren Feuerschutzämtern in den letzten zwölf Jahren für die Samtgemeinde, ihre Mitgliedsgemeinden und ihre Bürger geleistet hatten.

„Das kann gar nicht so richtig ermessen werden“, war Räthke sicher. „Eure Aufgaben werden zunehmend anspruchsvoller und damit auch schwerer“, ließ Rätzmann die Brandschützer und ihre Führung wissen.

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