Samtgemeinden Rosche, Aue und Hankensbüttel wollen kooperieren

Gefahrgut-Einsatz ohne Grenzen

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Zu Gefahrgut-Einsätzen im Gifhorner Nordkreis – in den Orten Bokel und Behren – sollen künftig auch Kräfte aus Rosche und Bad Bodenteich gerufen werden.

Rosche/Sprakensehl. Eine Zusammenarbeit über die Kreisgrenze hinaus geht die Samtgemeinde Rosche ein.

Zu Gefahrgut-Einsätzen in den Orten Bokel und Behren, am äußersten Nordrand des Landkreises Gifhorn gelegen, sowie auf dem Abschnitt der B 4 nördlich von Sprakensehl bis zur Uelzener Kreisgrenze werden künftig auch Feuerwehrkräfte aus den Samtgemeinden Roschen und Aue gerufen. Das sieht eine neue Zweckvereinbarung zwischen Rosche, Aue und der Samtgemeinde Hankensbüttel vor, für die der Roscher Ausschuss für Feuerwehrwesen jetzt einstimmig grünes Licht gegeben hat.

Sollten in den genannten Gebieten des Landkreises Gifhorn entsprechende Einsätze erforderlich sein, wird die Leitstelle auch den Gefahrgutzug Süd aus Rosche und den in Bad Bodenteich stationierten Logistik-Gerätewagen alarmieren. Behren und Bokel seien auf- grund der weiten Entfernung zu Gifhorn nämlich nicht rechtzeitig von den dortigen Gefahrgut-Einheiten zu erreichen, erklärte Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke dem Ausschuss. Deutlich kürzere Anfahrtswege hätten hingegen die Einsatzkräfte aus dem Uelzener Südostkreis.

Von Bernd Schossadowski

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