Informationstag: Betriebe stellen sich in Oberschule Rosche vor

Erster Schritt ins Berufsleben

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Die Schüler der Oberschule Rosche konnten sich über Ausbildungsberufe vom Elektriker bis zum Gartenbauer informieren.

Rosche. Wie funktioniert eine Wechselschaltung? Welche Geräte verwenden Gartenbauer? Was macht jemand überhaupt in einer Bank? Darüber informieren sich die Schüler der achten und neunten Klassen der Oberschule Rosche am Freitag auf einem Berufsinformationstag.

„Wir wollen, dass die Schüler über ihren Tellerrand schauen“, sagt Schulsozialpädagogin Meike Nitzsche, die zusammen mit Margarete Hauer den Informationstag organisiert hatte. Ein Schwerpunkt der Oberschule Rosche sei die Berufsorientierung.

Vor allem stellen sich am Freitag Ausbildungsbetriebe aus der Region vom Elektriker über den Gartenbaubetrieb bis zur Samtgemeinde Rosche vor. „Der Gartenbau interessiert mich, da habe ich schon ein Praktikum gemacht“, erzählt Realschüler und Neuntklässler Maximilian Koeppen. Ansonsten sei es schön zu sehen, was für Möglichkeiten man habe.

Damit sich die Schüler für den vorgestellten Betrieb und Ausbildungsberuf begeistern, haben sich die Betriebe einiges einfallen lassen. So ertönen bei den Gartenbauern laute Geräusche, als eine motorisierte Schubkarre angeworfen wird. „Wir wollen den Schülern zeigen, dass wir nicht nur Unkraut zupfen und Rasen mähen“, erzählt Garten- und Landschaftsbauer Rüdiger Gade. Erfolg hatte er auch schon, ein Schüler wird ein Praktikum machen.

Währendessen zeigt Volker Ramünke den Schülern der Oberschule, wie zwei Lichtschalter so verbunden werden, dass beide eine Lampe an- und ausschalten können – eine Wechselschaltung. So steht dann auch Maximilian konzentriert vor dem Schaltplan und verbindet mit Ramünkes Hilfe die Lichtschalter. Er schaut, wo welcher Stecker hinkommt und schließlich kann die Lampe mit beiden Schaltern an- und ausgeschaltet werden. „Warum lächelst du?“, fragt Ramünke dann Maximilian. „Weil es funktioniert“, antwortet er. Das sei es, was sie den Kindern vermitteln wollen würden: Den Spaß daran, etwas zu erschaffen und damit auch das Interesse am Beruf zu wecken, meint Ramüncke.

Auch andere Schüler haben auf der Messe schon einen Beruf für sich entdeckt. So möchte Kevin Trainor bei der Bank arbeiten. Andere Schüler gehen noch einen Schritt weiter und geben schon Bewerbungen ab.

Von Lars Lohmann

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