Chips-Kartoffeln für Asien: Rosche hat Arbeitsplätze und Schwerverkehr in Aussicht

Mehr Laster – mehr Jobs in Rosche

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Wo derzeit noch lediglich ein Acker ist, wollen sich bald drei Unternehmen – eines davon neu – ansiedeln.

Rosche. Drei Unternehmen wollen in ein neues Gewerbegebiet in Rosche. Darunter sind, wie berichtet, die Bauck KG, die ihre Lagerflächen vergrößern will, und die Firma Schlademann, die ihre Fläche vergrößern möchte.

Neu vor Ort ist ein Tochterunternehmen einer Schweizer Firma. Mit ihr könnten Chips-Kartoffeln aus dem Kartoffelkreis Uelzen nach Asien geliefert werden.

Die Geschäftsführerin von „Tasc International (Germany) GmbH“, Alexandra Schulz, gibt einen kurzen Ausblick auf das, was die Roscher erwarten könnte. Derzeit bestehe das Unternehmen vor Ort aus vier Arbeitskräften, die in einem Labor an der Qualitätssicherung für bisherige Lieferungen arbeiten. Nun will das Unternehmen selbst Kartoffeln für die Chipsproduktion lagern und vertreiben. Mit einer Ausweitung des Betriebs auf 5,5 Hektar des insgesamt 10,6 Hektar großen Gewerbegebietes „Duhenweitz Süd“ würden es zehn bis 15 Arbeitsplätze werden, zusätzlich vermutlich viele Saisonarbeitskräfte.

Rosches Bürgermeister Michael Widdecke hatte bereits bei der vergangenen Sitzung des Gemeinderates, bei der die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplanes einstimmig beschlossen wurde, darauf gehofft, dass neue Arbeitsplätze in der Gemeinde entstehen. Er geht davon aus, dass auch durch die Erweiterung der beiden anderen Firmen Arbeitsplätze entstehen könnten „oder zumindest gehalten werden – und das allein ist schon gut“.

Nach Schätzung von Geschäftsführerin Schulz käme außerdem Schwerlastverkehr im Umfang von etwa zwölf Fahrten pro Tag auf die Gemeinde zu. Widdecke erklärt dazu, dass die Straße zum Duhenweitz entsprechend ausgebaut sei.

Weiter im Verfahren steht nun die Ausschreibung von Ausgleichsflächen für das Gewerbegebiet an. Das soll in der Ratssitzung am 17. Februar im Gasthaus „Prieliper Eichen“ ab 19 Uhr besprochen werden. Die Einrichtung der Ausgleichsflächen soll von den Firmen übernommen werden.

Von Kai Hasse

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