Bau-und Umweltausschuss der Gemeinde Oetzen zog die „letzte Bilanz“

Bauckstraße kurz vor der Abnahme

Auch die verbreiterte und gepflasterte „Straßentrompete“ Jarlitz (L 254) nahm der Ausschuss in Augenschein. Foto: Frenz

fz Oetzen. . Auf seine vermutlich letzte Inspektionstour vor der Neukonstituierung des Gemeinderates begab sich am frühen Samstagvormittag der Bau-und Umweltausschuss der Gemeinde Oetzen.

Es ging durch gemeindliche Bereiche, um noch einmal vor Ort einige jener Maßnahmen in Augenschein zu nehmen und deren Fortgang oder Abschluss zu kontrollieren, die er vornehmlich im laufenden Jahr dem Rat zur Realisierung vorgeschlagen hatte oder noch vorschlagen möchte. Dazu gehörten unter anderem Maßnahmen in Oetzen, Stöcken und Jarlitz.

Im Kyffhäuser-Kameradschaftsheim in Stöcken zogen die Ausschussmitglieder unter dem Vorsitz von Waldemar Wende Bilanz. Danach ist die komplett neu gestaltete und gepflasterte Bauckstraße in Oetzen fertiggestellt. Die Straße wird im alten und neuen Bauabschnitt als 30-Stundenkilometer-Zone ausgewiesen. Wo der neue Straßenzug einen verkehrsberuhigenden Verlaufsversatz macht, wird die Gemeinde zwei Kugelakazien setzen, um dort ein Überfahren der ungeschützen Rasenecken zu verhindern. Die von den Anliegern vorgebrachten Mängel sind, wie die Ausschussmitglieder unisono feststellten, weitestgehend beseitigt worden. Inwieweit Nachpflanzungen und -saaten nötig und sinnvoll sind, soll abgewartet werden. Die offizielle Bauabnahme soll in Kürze erfolgen.

In Jarlitz ist die Dorfeinfahrt an der Landesstraße 254 erweitert und gepflastert worden, sodass die Busse dort nicht weiterhin bereichsweise neben der Straße fahren müssen. Die mit der Baufirma als Eintagesmaßnahme abgesprochene Neubeschichtung der Dorfstraße in Jarlitz-Schwarzer Berg ist noch nicht zum Zuge gekommen.

Nach Auffassung des Ausschusses sind die Fahrbahnteiler der Kreisverkehrsanlage in Stöcken, für die die Gemeinde zuständig ist, durch Streusalz und Abgase derart in Mitleidenschaft gezogen, dass die Anlage in der bisherigen Art nicht mehr sinnvoll zu pflegen ist. Es soll nach einer möglichst dauerhaften Lösung gesucht werden. Möglicherweise muss auf Rasensaat zurückgegriffen werden.

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