Raumordnungsverfahren für A39 verzögert sich

mr Uelzen/Lüneburg. Das Raumordnungsverfahren für die geplante Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg verzögert sich weiter.

Nicht mehr im Juni sondern "im Sommer" werde die Empfehlung für die Trasse vorliegen, sagte nunmehr der Koordinator des Verfahrens bei der Lüneburger Regierungsvertretung, Holger Manthey, auf IK-Nachfrage. Ursprünglich sollte das im März 2006 eingeleitete Verfahren bereits Ende 2006 abgeschlossen sein. Zuletzt war von Juni die Rede. Den erneuten Aufschub begründet Manthey mit umfangreichen Unterlagen, die die Stadt Lüneburg Ende Mai eingereicht hat. Mit den Ergebnissen von drei Gutachten argumentiert die Salzstadt auf fast 200 Seiten gegen eine Osttrasse über ihr Gebiet und plädiert für eine westliche Umfahrung. Diese Änderung hätte auch auf die Linienführung durch den Kreis Uelzen Einfluss und wird von den dortigen Autobahnbefürwortern abgelehnt. Die Stadt Lüneburg wehrt sich gegen eine Trassenführung über die Stadtautobahn, weil sie erhebliche Lärmbelästigungen und Schadstoffausstöße sowie eine zu dichte Abfolge von Anschlussstellen fürchtet. Sie hatte eine erneute Frist für eine Stellungnahme bekommen, da erst Ende März die neue Trasse bekannt geworden war. Erschienen: 08.06.2007: IK / TZ / Seite:8

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