Neuer Vorstand plant Gespräche mit IHK

„Pro A 39“ will Signal senden

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Jochen Springer ist Vorsitzender von „Pro A 39“. 

dib Uelzen. Die Bürgerinitiative „Pro A 39“ hat den vakanten Vorstandsposten besetzt. Dr. Jochen Springer, Rechtsanwalt aus Uelzen, wird für die Amtszeit von drei Jahren die Aufgabe des Vorsitzenden übernehmen.

Das wurde auf der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative, die aus den Mittelstandsvereinigungen der Landkreise Uelzen, Lüneburg, Gifhorn, Wolfsburg und Lüchow-Dannenberg hervorgegangen ist, einstimmig entschieden.

„Ich bin mir sicher, dass die große Mehrheit der Einwohner in unserer Region hinter dem Projekt A 39 steht“, sagte der 40-jährige Jurist nach seiner Wahl im Uelzener Gildehaus. „Jetzt kommt es darauf an, dieser schweigenden Mehrheit Gehör zu verschaffen.“ Bei seiner Arbeit könne er sich „auf die Unterstützung aller wichtigen Parteien verlassen“, ist er überzeugt. Dem Vorstand von „Pro A 39“ gehören außerdem Uwe Dorendorf, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU in Lüchow-Dannenberg, Alfred Meyer von der UWG und Claus-Dieter Reese, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Uelzener Kreistag, an. Zum Schatzmeister wurde Uwe Tillmann aus Uelzen und zum Schriftführer Hermann Wegner aus Wieren gewählt.

Für die SPD habe auf der Versammlung Uelzens Bürgermeister Otto Lukat Zusammenarbeit versprochen, berichtet Springer. Weitere Vertreter der SPD und auch der Piratenpartei hätten ebenfalls die Mitarbeit angekündigt. Der Rechtsanwalt kündigt für den Herbst ausgiebige Gespräche mit der Industrie- und Handelskammer sowie Vertretern Uelzener Unternehmen an. „Wichtig ist, dass ein Signal aus Uelzen nach Berlin dringt: Wir wollen die A39. Jetzt“, stellt Springer klar.

Von Diane Baatani

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