Phantom-Diebstahl. . .

... könnte man das wohl nennen, was dem Uhlenköper widerfahren ist. Manche kennen das vielleicht. Sie kommen mit dem Autoschlüssel zum Parkplatz, blicken sich suchend um und können sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wo sie ihr Auto abgestellt haben.

So ähnlich ging es Uhlenköpers besserer Hälfte am Wochenende mit dem Fahrrad. Der Uhlenköper erhielt einen Anruf auf seinem Handy: Das Fahrrad hatte sie am Samstag in lauter Eile auf dem Weg zum Zug am Bahnhof abgestellt und angeschlossen. Auf dem Rückweg hatte sie vergessen, dass der fahrbare Untersatz auf sie wartete und erst am Sonntagmorgen, als die Pendlerin sich wieder auf den Weg machte, fiel es ihr ein. Und weil sie es wieder so eilig hatte, überflog ihr Blick nur schnell die gelichtete Reihe an Fahrrädern, sie lief verschreckt zum Metronom und rief den Uhlenköper an. Jetzt ist es soweit, das Fahrrad ist geklaut. Dabei handelt es sich nicht um ihr eigenes Fahrrad oder das vom Uhlenköper, nein, es ist das von Uhlenköpers Papa. Also sah der Uhlenköper zu, dass er in die Hufe kam und suchte den Bahnhofsvorplatz und die Fahrradständer panisch nach dem Rad ab. Und siehe da, er konnte aufatmen. Seelenruhig stand das gute Stück vor ihm. Von nun an werden sie wieder sorgsamer damit umgehen, schwört der Uhlenköper.

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