Mit dem Zug nach . . .

.  .  . Paris ging es vor kurzem für den Uhlenköper. Schon lange Zeit vorher hatte er sich ein Ticket für 39 Euro besorgt. Doch musste er dafür auch eine stressige Bahnfahrt in Kauf nehmen. Los ging’s nämlich um 23. 15 Uhr – und das nach einem Sonntagsdienst.

Bis nach Hannover kein Problem – doch dort musste der Uhlenköper über eine Stunde warten. Dankenswerterweise hatte der Uhlenköper Gesellschaft bekommen: Ein Reisender aus Aserbaidschan wartete gemeinsam mit dem Uhlenköper auf den Anschlusszug. Und so erfuhr der Uhlenköper jede Menge über das Land zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus, in dessen Hauptstadt Baku im nächsten Jahr der Eurovision Song Contest stattfindet. Das war dann auch das erste, was der Mitreisende dem Uhlenköper mitteilte. In Englisch und ein wenig Deutsch lief die Verständigung. Und so erklärte der Uhlenköper dem aserbaidschanischem Reisenden den Zugfahrplan – Ankunft und Abfahrt, denn immerhin musste über eine Stunde überbrückt werden und die Geschäfte waren bis auf einen Zeitschriftenladen geschlossen. Das Sicherheitspersonal wollte übrigens freundlicherweise beim Erklären helfen, doch das war gar nicht nötig. Und so überbrückten der Uhlenköper und der Reisende aus Aserbaidschan ihren Zug – beide um einiges schlauer als vorher.

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