Manchmal schwelgt ...

. . . der Uhlenköper in Erinnerungen.

Als Sonntagmittags der Braten im Kreis der Familie verspeist, dieser Leckerbissen anschließend beim gemeinsamen Spaziergang verdaut wurde, und am Abend Karl-Heinz Köpcke in der Tagesschau über den schwarz-weißen Bildschirm flimmerte, ehe Hans-Jörg Felmy als Kommissar Haferkamp Tatort und Täter ermittelte. Ja, wer viel an früher denkt, der wird alt, heißt es im Volksmund. Natürlich kennt auch der Uhlenköper diese oftmals etwas despektierlich dahergesagte Weisheit. Muss er sich deswegen rechtfertigen? Nein. Unsere Erinnerungen sind schließlich das, was uns keiner nehmen kann. Ein schönes Gefühl. Etwas melancholisch zwar, aber gut tut es trotzdem. Und: Erinnerungen sind eine angenehme Gelegenheit zum Innehalten. Zur Muße. Zum Träumen. Ganz zeitlos. Einfach so. Inmitten der Schnelllebigkeit, die den Uhlenköper und seine Umwelt immer wieder schnell gefangen nimmt. Erinnerungen regen zum Nachdenken an. Und Letzteres tut allen gut, weiß der.

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