Der Kollege...

. . . vom Uhlenköper hat in diesen Tagen und Stunden schwer zu leiden. Am Sonntag war es besonders schlimm. Stark deprimiert hockte vor seinem Computer, rang nach Fassung, konnte die Geschehnisse vom Vorabend nicht begreifen. Immer wieder suchte er nach Erklärungen.

Ohne Erfolg. Auch am Montag zum Wochenstart wirkte er noch sehr verhalten, traurig und in sich gekehrt. Zum Nachmittag dann schien das Tal der Tränen langsam durchschritten. Zwar führte Uhlenköpers Schreibtischnachbar keine Freudentänze auf, aber immerhin nahm er wieder am normalen Leben im Kollegenkreis teil. Als er sich in den Feierabend verabschiedete huschte sogar ein kleines Lächeln über das von Sorgenfalten geprägte Gesicht. Tief hatten sich die Spuren der Enttäuschung eingefurcht. Das Entsetzen wich nur schwer. Mit anderen Worten: Am Ende der Saison 2011/12 ist das Leben als leidenschaftlicher Bayern-Fan nicht leicht, weiß der.

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