Untersuchungen auf einer Breite von 500 Metern / Arbeiten im Stadtgebiet und vor allem im Norden des Kreises

Kartierungen zur A 39 ab Mitte August

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Symbolfoto

Wie berichtet, geht es der Straßenbaubehörde darum, punktuell noch einmal Daten zur Tierwelt entlang einer möglichen Autobahnroute zu bekommen. In einer Bekanntmachung der Behörde heißt es dazu: „Bei den Arbeiten handelt es sich um Biotoptypenkartierungen."

Und: Für eine verlässliche Datengrundlage werde in einem Korridor von circa 500 Metern Breite beidseits der geplanten Trasse der Autobahn 39 zwischen den geplanten Anschlussstellen mit der Bundesstraße 216 östlich der Hansestadt Lüneburg und der Bundesstraße 71 östlich der Stadt Uelzen die Maßnahmen durchgeführt. Einzelne betroffene Grundstücke liegen nach Aussage der Straßenbaubehörde im Stadtgebiet von Uelzen, in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel sowie in den Samtgemeinden Bevensen-Ebstorf und Rosche. Übersichtskarten zu den Untersuchungsgebieten stellt die Behörde im Internet unter www. strassenbau. niedersachsen. de bereit.

Die Straßenbaubehörde weist zu den geplanten Kartierungen auch darauf hin, dass die Arbeiten „im Interesse der Allgemeinheit liegen“ und deshalb Grundstückseigentümer verpflichtet seien, sie zu dulden. Etwaige, durch diese Arbeiten entstehenden „Vermögensnachteile“ würden in Geld entschädigt. Dafür sei die Straßenbauverwaltung zuständig. Mit den Kartierungen beauftragt wurden mehrere Ingenieurbüros.

Die geplanten Arbeiten haben bereits im Vorfeld für politischen Unmut gesorgt und die Trassengegner auf den Plan gerufen. So hatte die Partei Die Linke die Arbeiten als Indiz dafür gewertet, dass ungeachtet einer im Koalitionsvertrag von der rot-grünen niedersächsischen Landesregierung vereinbarten zeitlichen wie finanziellen Bremse der Bau zur Autobahn 39 weiter vorangetrieben werde (AZ berichtete).

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