Kaffee für unterwegs...

. . . wollte sich der Uhlenköper gönnen. Etwas zu lange geschlafen, vor der Abfahrt zu sehr getrödelt, da war das Kaffeekochen in der heimischen Maschine nicht mehr möglich.

Also hielt der Uhlenköper an der nächsten Bäckerei und freute sich, den Brötchenkauf auch gleich mit einem Koffeinkick zu verbinden. Auch wenn viel zu teuer und im Pappbecher sicher nicht die umweltfreundlichste Lösung – ein Kaffee auf die Hand sollte inzwischen doch kein Problem darstellen, dachte er. Freundlich fragte er die Bäckereifachverkäuferin, ob es denn auch in diesem Laden möglich sei, einen „Kaffee zum Mitnehmen“ zu bekommen. Der verwirrte Blick zu ihm und dann zur Kaffeemaschine machte dem Uhlenköper Sorgen. War die Maschine kaputt oder hätte er selbst darauf kommen sollen, dass eine Kaffeemaschine und Pappbecher im Regal auch in dieser Bäckerei bedeuteten, dass ein Kaffee für den Verzehr unterwegs kein Problem ist? Aber die Verwirrung der Verkäuferin hatte eine erstaunliche andere Ursache: „Kaffee zum Mitnehmen? Wir haben nur so Kaffee to go“, ließ sie den Uhlenköper wissen. Nun war der Uhlenköper verwirrt, aber entschied sich schweren Herzens für diese Variante. Wenn es schon kein Kaffee zum Mitnehmen gibt, dann geht auch einer „to go“ denkt sich.

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