Meine Woche in  Berlin

Kaffee, Kunduz und Schacht Konrad

Meine Sitzungswoche in Berlin beginnt grundsätzlich mit einem Kaffee und einem Überblick über die Presselage inklusive meiner Heimatzeitung, der AZ, die ich auch in Berlin abonniert habe.

Dies gibt mir, mit dem täglichen Austausch zwischen meinen Büros in Berlin, Celle und Uelzen, einen guten Überblick über die Geschehnisse vor Ort in meinem Wahlkreis. Grundsätzlich ist meine tägliche Büroarbeit mit dem Beantworten von schriftlichen und telefonischen Anfragen, Gesprächsterminen und dem Verfassen von Pressestatements und dem Lesen und Bewerten von Vorlagen bestimmt. Speziell begann diese Woche mit einem Besuch in der Stadt Salzgitter, wo ich mich mit einer Fahrt in den Schacht Konrad über die Lagermöglichkeiten von radioaktivem Abfall informiert habe.

Mit der Bahn ging es anschließend nach Berlin zur regelmäßigen Landesgruppensitzung zur Vorbesprechung der politischen Woche. Am gestrigen Dienstag haben wir in der Arbeitsgruppe bis mittags alle relevanten Dinge rund um das Thema Sicherheitspolitik, Bundeswehrreform und Einsatz mit dem zuständigen Staatsekretär diskutiert. Nachmittags besprachen wir in der Fraktionssitzung unter anderem die Notwendigkeiten der Finanzhilfen und die Herausforderungen der Energiereform.

Auf dem anschließenden Sommertreffen des Parlamentskreises Mittelstand tauschte ich mich mit Ver-tretern des Mittelstandes über die Zukunft des Handwerks in Deutschland und die Chancen für unsere Arbeitsplätze in Uelzen aus. Am heutigen Mittwoch werden wir das Ende des Untersuchungsausschusses Kunduz – endlich – besiegeln. Als Obmann meiner Fraktion werde ich anschließend im Verteidigungsausschuss zu verschiedenen Themen Stellung nehmen, bevor wir zu Wahlen im Plenum gefordert sind.

Der Donnerstag wird unter anderem von der Debatte im Bundestag zur Präimplantationsdiagnostik, 60 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention, Fortsetzung der UN-Mission in Darfur, Unrecht in der Heimerziehung und CO2-Speicherung bis spät abends bestimmt. Der Freitag beginnt bereits um 7.30 Uhr mit einem Arbeitsfrühstück mit unserem Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister zur Energiepolitik in Niedersachsen, bevor wir im Plenum zum Thema „Impulse für Wachstum und Beschäftigung“ sowie zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention gefordert sind.

Wenn Sie einen noch besseren Einblick in meine par- lamentarische Woche gewinnen möchten, dann besuchen Sie mich doch ein-mal in Berlin (Telefon 0 30-22 77 23 20). Ich freue mich auf Sie!

Von Henning Otte

Henning Otte ist CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Celle-Uelzen.

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