Grüne und W-Bus warnen vor Mehrkosten für den Landkreis durch den Bau der A 39 / Sievers: „Wer soll diese Zeche bezahlen?“

Jährlich 2,1 Millionen Euro durch Herabstufung von Straßen?

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Mit dem Bau der Autobahn 39 könnten im Kreis Gifhorn viele Straßen herabgestuft werden. Vertreter der Grünen und von W-Bus befürchten, dass auf den Kreis dann hohe zusätzliche Kosten zukommen.

at Zicherie. Die Auswirkungen einer A 39 auf das Straßennetz im Landkreis Gifhorn zeigte bereits vorige Woche die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf. Vielen Straßen im Kreis droht eine Herabstufung (das IK berichtete).

Jetzt erläuterten Frank-Markus Warnecke, Kreistagsabgeordneter der Grünen, Uwe Schiller, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, und Wilfried Sievers, Ratsherr in Rühen (W-Bus), ihre Positionen dazu in einem Pressegespräch in Zicherie. Die Politiker befürchten erhebliche Kostenzuwächse für den Kreis Gifhorn durch die zusätzlichen Straßenkilometer.

Warnecke rechnete vor: Laut Prognose der Straßenbaubehörde würden rund 35 Kilometer, die bisher als Bundes- und Landesstraßen geführt werden, durch Herabstufungen in die Zuständigkeit des Kreises fallen. Auf jeden Straßenkilometer entfielen rund 60 000 Euro an jährlichen Instandhaltungskosten (Stand 2009), also 2,1 Millionen Euro an zusätzlichen Ausgaben.

Weitere Infos lesen sie in der Mittwochsausgabe des Isenhagener Kreisblattes.

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