Hoffnung auf den Aufschwung

tp Stendal. Basta 14 Stendal appelliert nach der Artikelserie zum Bau der A14 an die Bevölkerung im Bereich der Autobahntrasse, an alle Abgeordneten des Landkreises Stendal, an die Kreis- und Stadtverwaltungen, an alle ansässigen Wirtschaftsunternehmen und Handwerksbetriebe, an alle land- und forstwirtschaftlichen Einrichtungen und Betriebe und an alle das Vorhaben unterstützende Bürger, ihren Möglichkeiten entsprechend mitzuhelfen, dass die demnächst zu erwartende Standortgenehmigungs-Antragsunterlage in kürzester Frist zum Erfolg gebracht werden kann.

Ein erfolgreiches Verfahren sichere einen zügigen Beginn der Bauarbeiten. Der Bau der Autobahn schaffe über die nächsten Jahre in der Altmark Arbeitsplätze und Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung der im Territorium ansässigen Industrie- und Gewerbeunternehmungen.Auch bestünden dann Gelegenheiten für Neuansiedlungen von Industrie und Gewerbe. "Wir begegnen damit dem wirtschaftlichen Ausverkauf, der Abwanderung von jungen und qualifizierten Arbeitskräften", so Peter Pielert, Erster Sprecher der Basta. Bereits abgewanderten jungen Menschen böte sich eine Rückkehr oder aber die bessere Erreichbarkeit von auswärtigen Arbeitsorten.Nicht nur aus den Artikeln, auch aus einer Vielzahl von Gesprächen mit Bürgern, Organisationen und Fachleuten habe Pielert erfahren, dass der Bau als Möglichkeit des wirtschaftlichen Aufschwungs gesehen werde. Analoge Auffassungen seien ihm aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bekannt.Den Autobahnbau A14-Nordverlängerung wegen der nunmehr von der Deges-Straßenbauverwaltung neu kalkulierten 1,4 Milliarden Euro in Frage zu stellen sei aus vielerlei Gründen unrealistisch. Die A14-Nordverlängerung gehöre als letztes infrastrukturelles Großvorhaben in Sachsen-Anhalt zum Europäischen Verkehrsverbund (Verbindung südosteuropäischer Länder mit Skandinavien – Nordsüdachse) und habe in erster Linie internationale Verkehrsanforderungen wahrzunehmen. Die A14-Nordverlängerung werde die beiden Bundesstraßen B71 und B189 vom Transitverkehr entlasten und damit in der Altmark für bessere Verkehrsbedingungen im Vergleich zu heute sorgen. Jede zeitliche Verzögerung werde die Planung und das Vorhaben teurer machen, das müsse verhindert werden.

Erschienen: 12.07.2008: sdl / TZ / Seite:2

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