Hinterlistig...

. . . und gemein sind sie! Greifen im Dunkeln an, wenn Uhlenköper wehrlos ist. Mücken, die Fiesen, haben es auf ihn abgesehen. Mal wieder! Kaum ist es warm genug und ein bisschen feucht – so wie jetzt – ist unser Mann reif.

Stich neben Stich setzen die kleinen Blutsauger, auf Beine und Arme und sogar ins Gesicht. Ganz böse: Sie stechen auch in Hacken und Fingerknöchel – als wüssten die Biester, dass hier das Kratzen besonders schwierig ist. Jeden Morgen, wenn Uhlenköper die Augen aufschlägt, spürt er es an einer neuen Stelle: Über Nacht kommen regelmäßig Stiche dazu. Dabei hat er sich schon auf die Lauer gelegt, ist unters Bett gekrochen und auf den Schrank, hat sie gesucht, um sie zu ermurksen, die Plagegeister. Aber: nichts. Und dass er „süßes Blut“ habe, wie ihn Mitmenschen in seinem Leid versöhnlich zu stimmen versuchen, ist nur ein schwacher Trost für.

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