„Glück ist dein. . .

. . . Geburtsrecht!“ Ach, was freut sich Uhlenköper über solche sinnreichen Sprüche. Doch nicht etwa Mutti gibt ihm täglich diese Weisheiten mit auf den Weg, zur Teestunde bildet unser Mann sich gemeinsam mit Kollegen geistig weiter – dem Yogi-Tee sei Dank!

Der tummelt sich inzwischen bereits in vier verschiedenen Ausführungen auf Tischen und Schubladen des Büros. „Du bist grenzenlos“ oder „trage nur gute Gedanken in dir“ – manchmal ernten diese kleinen roten Zettelchen am Teebeutel Augenrollen, ein müdes Lächeln oder aber zustimmendes Nicken... je nach Tagesform des Verkosters. Und so ist es inzwischen fast so etwas wie eine Tradition geworden, dass der nachmittägliche Teegenuss nicht nur zur Gaumen- sondern auch zur Geistesfreude wird. Denn nachdem entscheidende Fragen wie „mit Milch oder nur Honig?“ geklärt sind, geht die eigentiche Zeremonie ihren Gang: Relativ schnell driftet das Gespräch, wenn auch nur kurz, ins Philisophische ab – egal, ob die Sätze nun als nervige Kanlendersprüche oder echte Aufmunterer verstanden werden. Das Glückskeks-Phänomen, es funktioniert dann doch , zumindest meistens beim Uhlenköper.

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