Er gehört selbst ...

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. . . zu jenen, die sich zur Sicherheit lieber zwei Wecker stellen, der Uhlenköper.

Schließlich gibt es diesen Dämmerzustand zwischen wach und schlafend, den man zwar nicht bewusst erlebt, in dem es einem aber scheinbar möglich ist, das läutende Etwas neben sich zum Schweigen zu bringen. Ein Talent, das zum Teil verheerende Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Auch das Postieren des Weckers fernab der Bettreichweite ist unserem Mann ein geläufiger Trick. Auf diese Weise ist man im Kampf gegen die schrille Geräuschkulisse zum Aufstehen verdammt. Doch selbst vor diesem Hintergrund war der Uhlenköper erstaunt, als er kürzlich in den frühen Morgenstunden mit seinem Hund spazieren ging: Aus einem offenen Fenster tönte da ein permanentes Piepen, dazu eine immer wiederkehrende Melodie – und das ganze in einer Lautstärke, die zum Beschallen der halben Straße reichte. Sollte man nach der Anschaffung eines Zweitweckers und dessen strategischer Platzierung nun auch noch dazu übergehen, die gesamte Nachbarschaft in den eigenen Weckprozess einzubeziehen? So weit wähnt sich glücklicherweise noch nicht, der.

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