Die Frage nach der ...

. . .  günstigsten Tankstelle steht jeden Sonntag im Raum. Früher war es mal der Montag, doch inzwischen sind die Preise an der Zapfsäule meistens am Ende des Wochenendes günstiger.

Wenn der Uhlenköper also sonntags unterwegs ist, dann weiß er schon, welche Tankstelle er ansteuern muss, um sein Portmonee nicht allzu sehr zu strapazieren. Außerdem muss es sich auch lohnen, denn wenn der Tank fast voll ist, dann spart der Uhlenköper am Ende vielleicht 20 Cent. Uhlenköpers Vater hatte bei günstigen Preisen an der Zapfsäule gern eine kleine Wissenschaft gemacht und die wartenden Autofahrer hinter ihm zur Weißglut gebracht. Immer wieder wartete er, bis der Treibstoff nachgesackt ist, damit er auch ja den Tank bis zum Rand voll machen konnte. Und saß der Uhlenköper im Auto, durfte er sich auf keinen Fall bewegen, weil sonst der Sprit ja aus dem Tank pladderte. Demnach dauerte das Tanken nicht nur ewig lange, sondern dem Uhlenköper und seinem Vater wurden auch noch böse Blicke zugeworfen. Wieviel Uhlenköpers Papa in all den Jahren gespart hat, mag er nicht mehr nachvollziehen können, aber eine Schlange an der Tankstelle vermeidet der Autor lieber. Tankdeckel auf, Sprit rein, Tankdeckel zu, bezahlen und dann weiter. So geht Tanken, findet der.

Kommentare