Einen guten Eindruck...

. . . zu machen, ist nicht zuletzt für einen Trauzeugen von größter Wichtigkeit. So auch für jenen, der jüngst im Rahmen der Trauzeremonie die Braut zum Altar führen sollte, wo der Bräutigam bereits auf sie wartete.

Als nun der wackere AZ-Hochzeitsfotograf um die Ecke bog, um ein Bild vom glücklichen Brautpaar zu machen, entdeckte er mit sicherem Blick die Braut vor der Kirche – in Begleitung des erwähnten, ebenfalls feierlich gewandeten Trauzeugen. Braut und Trauzeuge – die mit dem Ablauf eines solchen Fototermins naturgemäß nicht vertraut waren, machten den besagten guten Eindruck und lächelten in die Kamera. Da der Fotograf allerdings nur einen Zettel mit den Namen und nicht mit den Fotos des „echten“ Paares ausgestattet war, ergriff er die Gelegenheit beim Schopfe, drückte auf den Auslöser und entschwand. Erst als nach der Trauung das Brautpaar vergeblich nach dem Fotografen zur Komplettierung des Familienalbums Ausschau hielt, schwante Braut und Bräutigam, welches Missverständnis sich hier zugetragen hatte. Nur durch einen raschen Anruf in der AZ-Redaktion konnte verhindert werden, dass der wackere Fotograf ein zauberhaftes Bild von Braut und Trauzeuge als glücklichem Paar für die Veröffentlichung freigab. Das hätte bei den Bekannten des Paares sicher einige Verwirrung gestiftet, fürchtet der Uhlenköper.

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