Uhlenköper:

Eine schwarze Katze ...

... kreuzte von links nach rechts seinen Weg. Und das bringt nach altem Aberglauben Unglück, weiß der Uhlenköper noch von seiner Oma.

Wäre sie von rechts nach links über die Straße gelaufen, hätte das eine deutlich bessere Bedeutung gehabt. Aber was kann die Katze für ihre Fellfarbe und dafür, welchen Weg sie auf ihrem Streifzug gerade eingeschlagen hat? Weiß der kleine schwarze Vierbeiner überhaupt, was man ihm nachsagt? Das mit dem Aberglauben ist ja ohnehin so eine Sache für sich. Nicht nur die schwarze Katze kann ein Dorn im Auge sein, auch das umgedrehte Hufeisen verheißt bei vielen Menschen Unglück. Und dann noch der zerbrochene Spiegel, der sieben Jahre Pech bringen soll. Damit hat der Uhlenköper auch Erfahrung. Denn einen Spiegel hat er versehentlich auch schon einmal zerbrochen – glücklicherweise aber nur einen kleinen. Und das Pech hinter? Das ließ auf sich warten. Aber die sieben Jahre sind ja auch noch nicht um. Bei diesem Gedanken klopft der Uhlenköper dann aber doch vorsichtshalber auf Holz. Denn das soll – nach noch einem Aberglauben – dafür sorgen, dass das im Moment verheißte Glück auch anhält. Der nächste Freitag, der 13. kommt schon bald, im Januar 2012. Der Uhlenköper macht sich darüber aber keine Sorgen. Denn richtet sich das Pech wirklich nach einem Kalenderdatum? Und auf die Frage, was passiert, wenn an einem Freitag, den 13., eine schwarze Katze den Weg von links nach rechts kreuzt, hat der Uhlenköper auch noch keine Antwort. Zum Glück!

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