Eine Gänsehaut...

. . . bekommt Uhlenköper, wenn er genau darüber nachdenkt, was derzeit in und um Braunschweig so geschieht: Ein Unbekannter – oder eine Unbekannte – hat dort schon zum wiederholten Male anonym Geld für einen guten Zweck gespendet. Viel Geld sogar.

10 000 Euro waren es zuletzt, die unter die Fußmatte eines Hospizes gelegt worden waren. Insgesamt hat der oder die Unbekannte seit November 190 000 Euro für soziale Einrichtungen gestiftet. Ohne einen Hinweis auf seine Person. Ohne großes Aufhebens davon zu machen, sondern ganz leise, im Verborgenen. Unserem Mann wird ganz warm ums Herz bei der Vorstellung, dass es solche Menschen gibt. Solche, die vielleicht einen Lottogewinn oder eine große Erbschaft gemacht haben und die andere an ihrem plötzlichen Reichtum teilhaben lassen. Die denen, die am Rande der Gesellschaft stehen, Armen, Kranken und anderen Notleidenden einfach ganz geräuschlos helfen. Vielleicht weil sie wissen, dass sie allein das Geld nie ausgeben werden können, dass Schenken auch ein Gefühl des Beschenktwerdens auslöst oder einfach, dass das letzte Hemd keine Taschen haben wird. Bewegend, beeindruckend, vorbildlich, findet.

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