Erste Ebstorfer Brüggerfeld-Sause erwies sich als Besuchermagnet

Wirtschaft, Vereine und Verbände

Mit Graffiti wurde ein altes Auto verziert.

Ebstorf. „Eine gigantische Aussicht“, sagte Ebstorfs Bürgermeister Uwe Beecken und sprang aus dem Korb. Er war gerade mit einem großen Kran 40 Meter in die Höhe gezogen worden.

Im Rahmen der ersten Ebstorfer Brüggerfeld-Sause hatten die Besucher die Gelegenheit, sich das Festgelände und den Klosterflecken von oben anzusehen. Und diese Fahrt nach oben lohnte sich. Am vergangenen Wochenende nutzten tausende Besucher die Gelegenheit zu einem Bummel über das Gelände im Ebstorfer Brüggerfeld.

Zahlreiche Firmen nutzten die Chance, um einen Einblick in ihr breites Angebots- und Leistungsspektrum zu geben. Aber auch viele Ebstorfer Vereine und Verbände wollten sich einem breiten Publikum näher zu bringen. Bei einer Aktion des Mehrgenerationenhauses Ebstorf konnte ein Fahrzeug mit Graffiti besprüht werden. Ein Motorsägenkünstler bewies, dass eine Motorsäge nicht nur zum Fällen von Bäumen geeignet ist. Mit bunten Schmetterlingen im Gesicht liefen viele kleine Mädchen übers Gelände. Sie hatten sich von Jugendlichen des Mehrgenerationenhauses bemalen lassen.

Auf der Bühne im Festzelt gab die Judo-Abteilung des TuS Ebstorf ihr Können zum Besten. Die Ebstorfer Musikgemeinschaft unterhielt die Besucher mit schmissigen Rhythmen. Der Frauenchor Ebstorf gab ebenfalls einen Einblick in sein Repertoire.

Spannend war es beim Fußball-Rodeo des SV Natendorf – wer konnte sich am längsten auf dem Ball halten? Der hatte auch sein Soccer-Cage mitgebracht. Mann gegen Mann wurde mit großem Eifer und Spaß um die meisten Tore gekämpft. Auf der Jahrmarktzeile konnten Jung und Alt, Klein und Groß fröhliche Runden mit den Karussells drehen. Die Autogrammstunde von „Die Junx“ war der Höhepunkt des zweiten Tages der Brüggerfeld-Sause.

Ebstorfs Veranstaltungskoordinator und „Sausen“-Manager Heiko Senking zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als zufrieden. „Das Konzept ist voll aufgegangen. Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen und eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Ich kann mir gut vorstellen, regelmäßig, vielleicht alle zwei Jahre, so eine Aktion mit allen auf die Beine zu stellen – Wir sind Ebstorf!“

Von Meike Bornemann

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