40 Teilnehmer bei Ortsentscheid zur Niedersächsischen Rutschmeisterschaft im WaldeMar Ebstorf

Mit Tempo durch den Wassertunnel

Das Startlicht (linkes Bild, oben) steht auf grün – und los geht die wilde Fahrt durch den Rutschentunnel, dass das Wasser nur so spritzte. Fotos: Huchthausen

Ebstorf. Geschwindigkeit war Trumpf beim vierten Ortsentscheid zur mittlerweile siebenten Niedersächsischen Rutschmeisterschaft. Ermittelt wurde der Sieger, der sich für den Landesentscheid am 10. /11. Dezember im Badeland Wolfsburg qualifizieren konnte.

Ziel war es, die 73 Meter lange Wasserrutsche im Ebstorfer WaldeMar in der schnellsten Zeit zu durchrutschen. Dafür standen den Teilnehmern insgesamt sechs Wertungsläufe zur Verfügung. In weiteren Trainingsdurchgängen galt es, an der besten Technik zu feilen. „Der Heimvorteil ist bei Rutschmeisterschaften eine wichtige Größe“, erläutert Dominik Wolf, Betriebsleiter des WaldeMar. Wer die heimische Rutsche gut kennt, weiß auch um die Tricks, Kniffe und Fallen, die letztlich die entscheidenden Sekunden zum Sieg bedeuten.

Impressionen von der Rutschmeisterschaft

Mit Tempo durch die Röhre

Dieses Jahr gingen 40 Teilnehmer an den Start, der jüngste unter den sieben Frauen und 33 Männern war der erst fünfjährige Samuel Mikuteit, der in seinem besten Durchgang die Rutsche in 22,47 Sekunden durchrutschte.

Der Sieg ging mit 11,15 Sekunden an den 23jährigen Tim Biel aus Jastorf. Er gewann eine Übernachtung für zwei Personen inklusive Frühstück im „Holiday Inn“-Hotel in Wolfsburg und vertritt das WaldeMar nun beim Landesentscheid. Lokalmatador Michael Süring (33 Jahre) musste sich mit 11,85 Sekunden knapp geschlagen geben und wurde Zweiter. Er hatte Ebstorf schonmal bei den Niedersächsischen Rutschmeisterschaften vertreten. Nur zwei Hundertstel dahinter kam der 15-jährige Torben Schmoll aus Eschede in 11,87 Sekunden auf den dritten Podestplatz.

Eine Fotostrecke zur Rutschmeisterschaft gibt es auf:

Von Oliver Huchthausen

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