Strecke zwischen Ebstorf und Vinstedt wird realisiert / Lücke bis Barum bleibt vorerst

Ein Stück näher am Radweg

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Sie machen sich stark für den Radwegebau zwischen Bevensen und Ebstorf an der Kreisstraße 11.

Ebstorf/Bevensen. Schmal schlängelt sich die Kreisstraße 11 durch den Wald – Autos rauschen durch scharfe, schlecht einsehbare Kurven. Um die Verkehrslage dort zu entschärfen, stehen rund 825 000 Euro bereit: Und zwar für den Bau des Radweges zwischen Bevensen und Ebstorfs.

Er soll Radtouren an der Kreisstraße 11 sicherer machen und zudem Symbol für das Zusammenwachsen der im November frisch fusionierten Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf sein.

Der erste Teilabschnitt zwischen dem Klosterflecken Ebstorf und Vinstedt soll nun so bald wie es geht angepackt werden. „Wir hoffen, dass der Weg so schnell wie möglich bis zum Barumer Kreuz fortgeführt werden kann“, sagt Ebstorfs Bürgermeister Uwe Beecken. Alle Grundstücksangelegenheiten, die die Gemeinden Natendorf und Ebstorf betreffen, wurden geklärt. „Die Bauerlaubnis haben wir bis zum Ortseingang Vinstedt“, erklärt Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf.

In der vergangenen Gemeinderatssitzung stimmten die Politiker nun auch einhellig für die Bereitsstellung der verlangten Ausgleichsflächen für den Radwegebau. Ein rund 6400 Quadratmeter großes Grundstück am Ebstorfer Wiesensee soll als solche dienen. Derzeit stehen dort noch Pappeln, die nun bald geerntet werden sollen. „Ein Stück des Geländes müssen wir dann wieder Aufforsten. So ist das vorgesehen“, berichtet Beecken.

Politik und Verwaltung des Klosterfleckens haben sich zudem auf die Fahne geschrieben, sich für weitere finanzielle Hilfen für den Radwegebau einzusetzen. Denn mit dem Radwegestück zwischen Vinstedt und Ebstorf ist die Sicherheit der Radler zwischen Bevensen und Ebstorf noch nicht vollends gegeben. Es bleibt die Lücke zwischen Vinstedt und Barum. „Laut Radwegebau-Prioritätenliste des Landkreises ist die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf eigentlich erst 2017 wieder dran“, betont Ebstorfs Bürgermeister Uwe Beecken. „Wir hoffen aber, dass wir vorgezogen werden und das letzte Stück irgendwie eher realisiert werden kann.“ Denn ausgerechnet das fehlende Radwegestück zwischen Barum und Vinstedt sei das für Radfahrer gefährlichste der gesamten Strecke.

Von Wiebke Brütt

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