Ebstorfer beginnen mit der Sanierung des Klosterquartiers

Im Sommer soll’s glänzen

Das Klosterquartier in Ebstorf soll durch eine Rundum-Sanierung aufgewertet werden. Fotos: Ph. Schulze

Ebstorf. Die ersten Steine in Sachen Klosterquartier-Sanierung werden schon bald gesetzt. Die Ausschreibung läuft, die Submission der Materialien ist noch für den Januar angesetzt.

Optische Kostprobe: Auf dem Klostervorplatz ist bereits ein Muster des neuen Pflasters verlegt worden.

„Sobald die Witterung es zulässt, werden wir mit den Arbeiten beginnen“, ließ Torsten Brinck vom Bauamt der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf keinen Zweifel daran, dass das Mammut-Projekt, dass Arbeiten an Kirchplatz, Klostervorplatz und Domänenplatz des Klosterfleckens Ebstorf nach langen Planungen nun angepackt wird. Als erstes ist der Klostervorplatz an der Reihe: Die Oberflächenentwässerung soll geändert und die Platzfläche umgestaltet werden. Die Wahl für die Pflastergestaltung fiel auf helle Granitplatten – Muster hierfür liegen bereits auf dem Klostervorplatz. Auch für die zwei Meter breiten Gehbänder, die alle drei Plätze miteinander verbinden und diese Gehbehinderten zugänglich machen sollen, werden diese Granitplatten verwendet. Solche Fußgängerspuren sind auch vor der Turnhalle geplant, um die Wegführung zur Schule für Besucher, die nur eingeschränkt mobil sind, optisch hervorzuheben. „Nach den Sommerferien wollen wir mit dem Klostervorplatz fertig sein“, sagt Brinck.

Finaniert wird die Umgestaltung des Ortskerns über mehrere Töpfe. Insgesamt rund 3,89 Millionen Euro sollen in die Umgestaltung und Sanierung vom Klosterquartier (Klostervorplatz, Kirchplatz und Domänenplatz) fließen. Das Land Niedersachsen übernimmt über das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ zwei Drittel der Projektkosten. Der Flecken Ebstorf zahlt das verbleibende Drittel. 2009 und 2010 wurden jeweils 200 000 Euro Fördergelder vom Land bewilligt. Für 2011 stellt das Land 600 000 Euro für die Sanierung des Klosterquartiers zur Verfügung. Voraussetzung für die Finanzspritze: Die Sanierungsarbeiten müssen bis 2025 abgeschlossen sein.

Von Wiebke Brütt

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