Ab sofort gilt bei Oetzfelde Tempo 80

An der Landesstraße L 233 zwischen Ebstorf und Oetzfelde wurden Tempo-80-Schilder aufgestellt.

Oetzfelde. Vor wenigen Tagen wurden sie aufgestellt und fanden auch gleich Beachtung, denn unmittelbar nach der Errichtung der 80-Stundenkilometer-Tafeln auf der Landesstraße 233 zwischen Ebstorf und Oetzfelde gab es bereits erste Reaktionen auf die neuen Schilder. Besorgte Verkehrsteilnehmer meldeten sich bei der Polizei und wiesen auf die neuen Geschwindigkeitstafeln hin, die Bauarbeiter „wohl vergessen hätten“.

Doch dem ist nicht so, stellt die Unfallkommission für die Stadt und den Landkreis Uelzen jetzt klar. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde aufgrund einer Empfehlung der Unfallkommission durch die Straßenverkehrsbehörde angeordnet. Nachdem sich das Unfallgeschehen auf der L 233 zwischen Ebstorf und der Kreisgrenze im Zuge des Landesprojekts gegen Baumunfälle zunächst positiv entwickelt hatte – die Strecke kurzfristig sogar als entschärft galt – hat sich der Bereich zwischen Ebstorf und Oetzfelde nun erneut als Unfallhäufungslinie qualifiziert.

„Drei Tote und mehrere Schwerverletzte in drei Jahren und in einem Abschnitt von weniger als drei Kilometern sind deutlich zuviel“, stellt der Geschäftsführer der Unfallkommission, Polizeihauptkommissar Andreas Dobslaw, fest. Die Unfallkommission sei fest entschlossen, der Strecke dauerhaft den Schrecken zu nehmen. Daher werde es zusätzlich zu den Beschränkungen auch schwerpunktmäßige Überwachungsmaßnahmen geben.

Die Unfallkommission für die Stadt und den Landkreis Uelzen setzt sich aus Vertretern der Straßenverkehrsbehörden, der Straßenbaulastträger, der Polizei und der Verkehrswacht zusammen. Gemeinsames Ziel dieser Institution ist die Reduzierung des Verkehrsunfallgeschehens an so genannten Unfallhäufungsstellen oder, wie in diesem Fall, Unfallhäufungslinien.

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